Neue Grenzen kennengelernt

Huskies gehen in die Höhe: Mannschaftsgeist wird im Kletterwald gestärkt

Gleich geht’s in die Höhe: Die Huskies Alex Lambacher (von links), Florian Kraus, David Kuchejda und Markus Keller lassen sich von Laura Israel die Sicherheit beim Klettern erklären. Fotos: Malmus

Kassel. Dass sie das Gleichgewicht halten müssen, sind die Spieler der Kassel Huskies ja längst gewohnt. In bis zu 15 Metern Höhe auf einem Seil im Klettergarten ist das dann aber doch noch mal eine andere Sache als auf dem Eis.

Im Kletterwald Kassel traten die Huskies im Habichtswald am Mittwoch zum Teambuilding an. „Die Jungs sollen einfach Spaß zusammen haben“, erklärte Co-Trainer Hugo Boisvert, bevor es losging. 18 Puckjäger wurden von den Mitarbeitern des Kletterwalds um Laura Israel eingewiesen: Klar, dass die Deutschsprachler für die englischsprachigen Kollegen übersetzten, die nicht sofort alles verstanden. Nach anschließendem Sicherheitscheck ging es dann auf die acht Kurse mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad – immer im Zweier-Team.

Torhüter Markus Keller gestand nach dem ersten Durchgang: „Ich bin komplett nassgeschwitzt, obwohl wir gerade durch den leichten Kurs sind.“ Mit der Höhe habe er es nicht so. „Ich gehe schon an meine Grenzen.“ Ähnlich empfand Michi Christ: „Es macht Spaß, ist aber alles mit ein bisschen Zittern verbunden.“

Gut gesichert: Braden Pimm hängt in den Seilen.

Im Partnerparcours, den man nur zu zweit begehen kann, waren Mark Ledlin und Florian Kraus unterwegs. Die beiden kennen sich erst seit der Vorbereitung. „So etwas habe ich auch noch nicht gemacht“, sagte Ledlin über den Kletterparcours. Und Kraus erklärte: „Die Gleichgewichtsbeanspruchung ist doch eine andere als auf dem Eis.“

Anschließend ging es auf die Strecke für Fortgeschrittene, die auch einige Teamkameraden wählten. „Das machen sie schon ganz gut“, sagte Laura Israel, die auch erklärte, warum Klettern fürs Teambuilding so geeignet ist: „Man muss sich immer absprechen und Verantwortung füreinander übernehmen.“

Zu Gast im Hohen Gras

Bevor es hoch in die Bäume ging, waren die Huskies bereits in die angrenzende Waldgaststätte Hohes Gras eingeladen. Dort gab es von Betreiberin Jutta Bräutigam und den Helfern Putenrahmgeschnetzeltes mit Nudeln sowie Getränke. Organisiert wurde der Teambuilding-Tag von Maik Nickel, der die Helfer zu einem Eishockeyspiel einlud. Dann, wenn die Huskies wieder auf ihrem gewohnten Terrain unterwegs sind.

Gut gestärkt: Wolfgang Titel (von links) und Betreiberin Jutta Bräutigam von der Waldgaststätte Hohes Gras versorgten die Huskies um Trainer Rico Rossi. (Um das Bild in voller Größe zu sehen, müssen Sie oben rechts auf den Pfleil klicken.)

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