6:3-Sieg über Bad Tölz in Zahlen

Huskies: Maschine, Jubiläum, Doppelpack

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Hat das 100. Saisontor erzielt: Husky Austin Carroll (vorn), im Duell mit dem Tölzer Markus Eberhardt. 

Halbzeit in der DEL2 – und für die Kassel Huskies läuft’s rund: Dank des 6:3 (1:0, 4:3, 1:0)-Erfolges haben sie die Tabellenführung ausgebaut.

„Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer: schnell, mit vielen Chancen und Toren. Aber als Trainer konnte ich nicht einen Moment lang relaxen gegen ein Team wie Bad Tölz“, sagte Huskies-Trainer Tim Kehler. Hier ist der Blick aufs Spiel in Zahlen.

2 verletzungsbedingte Ausfälle gibt’s im Kasseler Kader: Bei Verteidiger Spencer Humphries gilt: „Wir schauen von Tag zu Tag“, wie Kehler erklärt. Die Diagnose bei Stürmer Patrick Klöpper, der Ende des zweiten Drittels vom Feld ging, steht noch aus.

3 Treffer erzielten die Huskies in Überzahl – und das, obwohl das bislang nicht gerade ihre Stärke gewesen ist. Der Lohn: Im ligainternen Vergleich klettern sie von Platz elf auf Platz acht. „Mit dem Powerplay haben wir das Momentum auf unsere Seite gezogen“, sagte Kehler.

4 Stationen bei Klubs in der zweiten Liga stehen bei Trainer Kevin Gaudet zu Buche. Nach Wedemark, Straubing und einer siebenjährigen Ära in Bietigheim ist er nun Coach der Tölzer Löwen. Er kennt die DEL2 also wie seine Westentasche und lobt die Kasseler: „Die Huskies haben ihre Hausaufgaben vor Saisonbeginn gemacht. Sie sind eine Maschine. Sie haben vier ausgeglichene Sturmreihen, einen DEL-Torhüter, eine starke Verteidigung, alle Spieler verfügen über ein hohes Eishockey-Verständnis.“

7 Tore in einem Drittel – das gab es in dieser Saison noch nie in einem Spiel mit Kasseler Beteiligung. Rekordverdächtig ebenfalls: drei Treffer von Michi Christ, Tyler McNeely und Alexander Karachun innerhalb von 30 Sekunden in Minute 23.

11 Sekunden nur benötigten die Huskies, um beim Fünf gegen Drei auf 5:3 zu erhöhen (35.). „Das hat uns gekillt“, stellte Gaudet fest.

12 Huskies-Spiele hatte es seit dem 6. Oktober gegeben ohne einen Torschützen namens Richie Mueller. Bis zum Doppelpack am Sonntagabend – der zweite nach Alexander Karachun.

48 Torschüsse gaben die Huskies ab, 31 die Tölzer. Jerry Kuhn entschied dabei das Duell gegen Sinisa Martinovic klar für sich. „Kuhn hat zum richtigen Zeitpunkt starke Paraden gezeigt. Er ist der beste Torhüter der Liga“, erklärte Gaudet. „Leon Hungerecker hat am Freitag gut gehalten, Jerry heute. Unser Torwart-Trainer Antti Ore war wieder hier, die Arbeit zahlt sich aus“, lobte auch Kehler seine Keeper.

105 Tore haben die Huskies in 26 Spielen erzielt. Macht einen Durchschnitt von vier Toren pro Partie (4,03). Einen Hauch besser sind nur die Heilbronner Falken (4,19) – die nun wieder Zweiter sind. Für den 100. Kasseler Treffer sorgte Austin Carroll mit dem 1:0.

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