Am Freitag Derby in Frankfurt

Kassel Huskies nach dem 1:5 gegen Bad Tölz: Special Teams rücken in den Fokus

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Ein akribischer Arbeiter: Huskies-Trainer Tim Kehler.

Tim Kehler ist ein Eishockeytrainer, der seine Worte stets mit viel Bedacht wählt. Die Analyse der 1:5-Niederlage der Kassel Huskies bei den Löwen eindeutig aus.

„Ich fasse mich kurz: Bad Tölz war heute in allen Bereichen besser als wird.“ Ein entscheidender Faktor: die Special Teams. „Sie haben ihren Powerplay-Vorteil sehr erfolgreich ausgespielt“, erklärte Kehler. Denn drei ihrer fünf Tore erzielten die Gastgeber in Überzahl. Zum Vergleich: Am Freitag hatten sich die Löwen bei der 3:5-Niederlage in Freiburg gleich vier Powerplay-Tore eingefangen. 

„Sie waren viel entschlossener als wir“, stellte der Coach fest. Kein Wunder also, dass in dieser Woche bei den Huskies im Training Über- und Unterzahlspiel im Fokus steht. Kehler sagte: „Da fehlte uns die Konstanz. Im Powerplay ist es uns zu selten gelungen, das Momentum auf unsere Seite zu holen.“

Kassel Huskies bleiben Tabellenführer in der DEL2

Trotz Niederlage bleiben die Huskies Tabellenführer der DEL2. Eine Platzierung, die Folgen hat. „Es ist eine Herausforderung, die Spitze zu verteidigen. Jeder Gegner ist nun besonders motiviert, gegen uns zu spielen“, sagte Kehler. Auch Trainerkollege Kevin Gaudet sah das ähnlich: „Es ist schwerer, Erster zu bleiben, als Erster zu werden.“ Er betonte aber auch: „Was Tim mit dieser Kasseler Mannschaft gemacht hat, ist hervorragend. Die Huskies spielen wie eine Maschine. Das hat viel mit seiner Arbeit zu tun.“ Ein Lob, das die Huskies sicher freuen, aber nicht ablenken wird von den anstehenden Aufgaben.

Denn schon am Freitag geht’s zum Erzrivalen nach Frankfurt (19.30 Uhr, Eissporthalle am Ratsweg). „Das wird ein emotionales Spiel. Auf die Niederlage werden wir reagieren und die passende Antwort im Derby geben“, kündigt Kehler an. 

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