Neuzugänge beim Eishockey-Zweitligisten

Huskies starten mit sieben neuen Gesichtern im Team

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Neuzugang mit wichtiger Rolle: Der slowakische Torhüter Marcel Melichercik ist die neue Nummer eins der Huskies. Den Zisselumzug am Sonntag filmte er mit dem Smartphone. 

Die Spieler sind da, das Programm steht: Die Kassel Huskies starten in die Vorbereitung auf die neue Eishockey-Saison in der DEL2. 

Ein Kulthit der Band Thin Lizzy ist das musikalische Motto rund ums Kasseler Eishockey in diesen Tagen. „The boys are back in town“ singt die irische Rockband seit 1976. Gut, mittlerweile haben wir 2018 und die neue DEL2-Saison wirft ihre Schatten voraus – aber jetzt gilt, was Thin Lizzy singt: „The boys are back in town – die Jungs sind zurück in der Stadt“.

Gemeint mit den Jungs sind die Profis der Kassel Huskies. Seit dem Wochenende ist die Mannschaft komplett vor Ort, hat die erste Teamsitzung hinter sich, nahm am Zissel-Umzug teil, bekommt heute die neue Ausrüstung – kurzum: Die Huskies gehen die Vorbereitung auf die neue Spielzeit an. Auch, wenn in der Eissporthalle noch gar kein Eis bereitet ist. Ein Überblick.

• Das Team: Sieben Neue hat Huskies-Trainer Rico Rossi im Kader und somit in die mannschaftsinterne Whatsapp-Gruppe aufgenommen. Ein Trio übernimmt dabei Schlüsselpositionen: Der slowakische Torhüter Marcel Melichercik (31) ist die neue Nummer eins, in der Verteidigung kommt dem gebürtigen Kasseler Derek Dinger (31) mit der Erfahrung eines Deutschen Meistertitels und mehr als 500 DEL-Spielen eine Führungsrolle zu. Im Sturm ruhen hohe Erwartungen auf dem Topscorer der Vorsaison: Richie Mueller, 36 Jahre alt, und der schnellste Spieler der Liga.

Außerdem neu bei den Huskies: Der mit einem Probevertrag ausgestattete Verteidiger Nick Walters, der im Idealfall im September neben seinem kanadischen auch einen deutschen Pass bekommt, sowie Stürmer Jace Hennig.

Noch nicht in Kassel, aber in den Personalplanungen vorgesehen, sind die beiden jungen Stürmer Valentin Busch (20) und Eric Valentin (21), die in Wolfsburg unter Vertrag stehen. Mit den Grizzlys aus der DEL laufen nach wie vor die Verhandlungen über eine mögliche Kooperation. „Ich bin zuversichtlich seit Tag eins, dass diese Zusammenarbeit zustande kommt“, betont Rossi.

• Die Termine: Apropos Wolfsburg: Dort werden die Huskies erstmals gemeinsam aufs Eis gehen. Von Montag, 13., bis Donnerstag, 16. August, findet dort ein Trainingslager statt, das die Huskies auf eigene Kosten ausrichten. „Mir ist es wichtig, dass wir als Mannschaft gerade in der Anfangsphase zusammen unterwegs sind, um uns besser kennenzulernen. Uns erwarten dort beste Bedingungen“, erklärt der Coach. Damit setzen die Huskies gewissermaßen eine kleine Tradition fort. In den vergangenen Sommern waren sie in Mannheim, bei Turnieren in Frankreich und Schottland. In Wolfsburg werden dann auch Busch und Valentin erstmals mit den Kasselern trainieren. Sie sind bereits seit Wochen mit den Grizzlys aktiv.

Danach geht’s Schlag auf Schlag: Vom 17. bis 19. August nehmen die Kasseler am Wurmberg-Cup in Braunlage teil. Gegner am Freitag ist Bayreuth, bei einem Erfolg könnten die Huskies sonntags auf ihren Erzrivalen aus Frankfurt oder die Heilbronner Falken mit dem Kasseler Keeper Mirko Pantkowski treffen. „Das ist eine gute erste Standortbestimmung gegen Liga-Rivalen, die an ihren Kadern viel verändert haben“, erklärt Rossi. Und am Montag, 20. August, sind die Huskies dann erstmals in ihrer eigenen Halle auf dem Eis.

• Das Team hinter dem Team: Da hat sich ebenfalls einiges verändert. Der ehemalige Co-Trainer Hugo Boisvert ist neuer Chefcoach in Bietigheim, Manuel Klinge hat viele seiner Aufgaben als neuer Teammanager übernommen. Für die Betreuung rund ums Team ist künftig Cameron Crawford zuständig: „Er ist ein Profi-Betreuer“, erklärt Rossi. Der 24 Jahre alte Kanadier, der aus Toronto stammt, hat unter anderem für das kanadische Eishockey-Team der Behinderten gearbeitet (Sledge Hockey).

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