Nordhessen scheitern am starken Torwart Rämö - aber profitieren von Ravensburger Niederlage

Kassel Huskies sind trotz 2:3-Pleite gegen Bad Tölz im Viertelfinale

Kassel. Die Huskies haben vorzeitig das Playoff-Viertelfinale ab 13. März erreicht, müssen in der zweiten Eishockey-Liga um Rang vier aber weiterhin bangen.

Dem klaren 5:1 der Kasseler im Derby gegen Frankfurt folgte am Sonntag ein erneuter Rückschlag mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:1) bei den Tölzer Löwen. Bei dem Neuling und Ligaletzten, gegen den die Nordhessen in vier Spielen lediglich fünf von zwölf Punkte geholt haben.

Der Weg in die Playoffs

Zwei Spiele noch stehen an in der Hauptrunde am nächsten Wochenende. Ab dem 6. März starteten die Playoffs dann mit den Pre-Playoffs, das Playoff-Viertelfinale startet am 13. März. Im Kampf um Rang vier geht die Reise der Schlittenhunde am Freitag nach Ravensburg zu den Towerstars, die 0:4 in Kaufbeuren unterlagen, am Sonntag dann kommt Spitzenreiter Bietigheim. Und die Kasseler stehen unter Druck im Kampf um Rang vier: Verfolger Kaufbeuren ist nur noch einen Zähler zurück und muss in Tölz sowie gegen Dresden ran. Nauheim (zwei Punkte zurück) spielt noch in Weißwasser und gegen Ravensburg.

Das Spiel in Bad Tölz

Sieben Gegentore hatten die Huskies beim ersten Gastspiel in Tölz kassiert (3:7), diesmal gab’s im ersten Drittel insgesamt nur sieben Torschütze – zwei davon nur von den Kasselern. Das Abtasten und Taktieren aber, zehn Stunden nach der Busabfahrt am Morgen in Kassel, es war nach der ersten Drittelpause sofort beendet. Denn mit einem Doppelschlag binnen 64 Sekunden sorgten die Löwen für ihre 2:0-Führung. Nach nur 29 Sekunden erzielte Ex-Husky Philipp Schlager mit seinem 16. Saisontor das 1:0. 64 Sekunden später war Torwart Mirko Pantkowski machtlos gegen Strobl. Wieder einmal waren die Kasseler ausgekontert worden, und das gleich zweimal.

Der Rückstand aber rüttelte Rico Rossis Truppe wach. Endlich investierten die Gäste mehr, endlich kamen sie auch selbst zum Abschluss. Carciola und zweimal Pimm in Überzahl gingen noch leer aus, nach 38 Minuten aber gelang der Anschlusstreffer. Mit feinem Handgelenk-Schuss traf Mike Little zum 1:2. Und noch vor der zweiten Pause ließ Meilleur eine gute Gelegenheit zum Ausgleich ungenutzt.

Als dann aber ausgerechnet Torschütze Little für zwölf Minuten auf die Strafbank musste und ihm McGrath nur zwei Sekunden (!) später folgte, da ließen sich die Tölzer nicht lange bitten. Mit zwei Mann mehr erzielte Sedlmayer das 3:1. für die Hausherren (47.). Nun endlich war Feuer in der Partie.

Und die Huskies knieten sich rein, entfachten enormen Angriffsdruck. Allein der finnische Torwart Mikko Rämö wuchs über sich hinaus und ließ die Nordhessen verzweifeln. So blieb den Kasselern nur der erneute Anschlusstreffer: Tyler Gron war im Nachsetzen zum 2:3 erfolgreich (50.). Selbst mit sechs gegen vier in den letzten 55 Sekunden aber gelang der ersehnte Ausgleichstreffer nicht mehr.

Der Derbysieg

War verdient gegen den Erzrivalen aus Frankfurt – auch in der Höhe. So deutlich wie das letzte Derby der Hauptrunde hatte keines der vier Duelle geendet: 5:1, dazu eine lautstarke Derbykulisse von 5200 Zuschauern. „Wir sind sehr happy“, sagte Huskies-Stürmer Michi Christ. „Wir sind geschlossen aufgetreten, jeder hat seine Rolle erfüllt – ein großes Kompliment ans gesamte Team. Es war ein Zeichen an die Fans und an uns selbst, dass wir es können – wenn jeder Gas gibt, sich anstrengt und wir als Mannschaft zusammenhalten.“

Huskies küren sich zum Derbysieger

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 © Schachtschneider
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Ähnlich sah das Trainer Rossi. „Dieser Sieg war wichtig mit Blick auf die Tabelle, eine Belohnung für die gute Stimmung, die wir die gesamte Woche hatten, und macht Mut für die Wochen, die kommen.“ Fünf Torschützen aus verschiedenen Reihen, eine einfache, gradlinige und druckvolle Spielweise und ein Neuzugang, der andeutete, welches Potenzial in ihm steckt: Der US-Amerikaner Sam Povorozniouk harmonierte schon ordentlich mit Tyler Gron und Christ, der sagte: „Man gesehen, dass er uns weiterbringt.“ Und Rossi ergänzte: „Sam wird eine riesige Verstärkung für uns sein.“

Statistik: So haben die Kassel Huskies gespielt

Bad Tölz - Kassel 3:2

Schiedsrichter: Erdle, Hascher.

Zuschauer: 1452

Tore: 1:0 (20:29) Schlager, 2:0 (21:33) Strobl (Edfelder, Endraß), 2:1 (37:49) Little (Rogl, McGrath), 3:1 (46:41) Sedlmayr (Schlager, Rodman - 5:3), 3:2 (49:30) Gron (Christ)

Strafminuten: Bad Tölz 10, Kassel 12 + 10 Little

Von Gerald Schaumburg, Nick Scheder und Michaela Streuff

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