Wochenendzusammenfassung aus dem Eishockey

Kassel Huskies: Tim Kehler kommt, Mark MacMillan ist schon wieder fort

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Da war er noch zu Gast in Kassel: Tim Kehler im Dezember 2014 als Coach der Löwen Frankfurt. Nun soll er helfen, die Huskies aus der Krise zu führen.

Der eine kommt, der andere ist schon wieder fort: Die Kassel Huskies engagieren einen zweiten Trainer, trennen sich aber vom kanadischen Stürmer Mark MacMillan. Das Wochenende bei den Huskies.

Mit zwei Personalentscheidungen haben die Kassel Huskies auf die sportliche Talfahrt und den Absturz auf Rang elf in der zweiten Eishockey-Liga reagiert.

Der Kanadier Tim Kehler ist seit Samstag nun neben Bobby Carpenter als weiterer Trainer bei den Nordhessen tätig, die sich zudem von Mark MacMillan getrennt haben. Der 26 Jahre alte Stürmer – kurzfristig geholt als fünfter Ausländer – erhielt nach nur zwei (enttäuschenden) Spielen schon wieder den Laufpass und hat sich bereits Wichita Thunder in der East Coast Hockey League angeschlossen. 

„Mit Tim Kehler verstärkt uns ein erfahrener Eishockeytrainer, der die DEL 2 sehr gut kennt. Seine Kenntnisse der Liga ergänzen sich hervorragend mit Bobbys NHL-Erfahrung – beide bilden ein schlagkräftiges Team“, erklärte Geschäftsführer Joe Gibbs, der diese Personalie offenbar selbst stark forciert hat, in einer Pressemeldung zur überraschenden Verpflichtung Kehlers. Demnach kommt der Neue nicht als Co-Trainer, sondern soll gemeinsam mit Carpenter - wortwörtlich - „das Training der Huskies als Doppelspitze leiten“. Was darauf schließen lässt, dass dem Neuen womöglich auch eine Perspektive für die nächste Saison 2019/20 in Aussicht gestellt wurde. 

Kehler ist in Nordhessen kein Unbekannter. Der smarte, zurückhaltende 47-Jährige aus Victoria (British Columbia) war von 2013 bis Ende 2016 Trainer in Frankfurt und führte die Löwen 2014 als Oberliga-Meister mit 49 Siegen in Folge zum Aufstieg in die DEL2. Als Aufsteiger schafften es die Südhessen in der folgenden Spielzeit 2014/15 als Aufsteiger auf Anhieb ins Halbfinale der DEL2-Playoffs. 

Im Dezember 2015 musste Kehler seinen Platz räumen für Sportdirektor Rich Chernomaz. Vom Sommer 2016 bis zum Sommer 2018 war er als Assistenzcoach bei Red Bull Salzburg in Österreich beschäftigt, seither ohne Anstellung. 

Rico Rossi als Sportlicher Leiter hielt sich auch am Sonntagabend noch mit einer Bestätigung der Personalie MacMillan zurück. Vielmehr kündigte er eine offizielle Erklärung der Huskies an – für den heutigen Montag. Vorangegangen war offenbar ein stundenlanger Sitzungsmarathon bei den Huskies, die fieberhaft nach potenziellen starken Neuzugängen suchen – für die Mannschaft.

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