Ein Kommentar von Frank Ziemke

Die Kassel Huskies und ihr Torproblem: Flaute zur Unzeit

Kassel. Die Kassel Huskies sind in der Krise - auch, weil die Leichtigkeit fehlt. Dabei kommt das Formtief zur Unzeit. Ein Kommentar von Frank Ziemke.

Die Huskies blicken auf ein sportliches Horror-Wochenende zurück. Das ist so, wenn eine Eishockey-Mannschaft in zwei Spielen kein einziges Tor erzielt. Erst recht dann, wenn die Namen der Gegner Bayreuth und Freiburg nicht gerade Furcht einflößend sind.

Natürlich, die Liga ist ausgeglichener geworden. Das zeigen auch andere Ergebnisse an den letzten Tagen. Spiele als Selbstläufer gibt es nicht mehr, nicht mal wenn der Tabellenletzte kommt. Das Problem der Huskies ist derzeit allerdings: Ihr größter Gegner sind sie selbst. Selten hat eine Mannschaft so verkrampft gewirkt beim Torschuss. Die Huskies hätten wohl auch das gesamte Wochenende spielen können – und trotzdem nicht getroffen.

Für Trainer Rico Rossi bedeutet das: Er muss einen gordischen Knoten lösen. Und: er muss das schnell tun. Denn die Flaute seiner Mannschaft kommt zur Unzeit, ausgerechnet in einer Phase, in der Spiel auf Spiel folgt, in der die Playoffs immer näher rücken. Rossi hat das vor diesem Marathon selbst gesagt: „Spätestens Ende Januar werden wir sehen, wo wir stehen.“ Daran muss und wird er sich messen lassen. Eines sollte aber klar sein: Rossi hat die Huskies zum Meister gemacht, als niemand damit rechnete. Er stand vor der schweren Aufgabe, trotzdem ein neues Team formen zu müssen. Er hat auch in Zeiten ersten Kriselns jedes Vertrauen verdient.

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