Pflicht zu Hause – Kür in Frankfurt

Huskies treffen auf Crimmitschau und treten Sonntag bei Löwen an

Sie sind wieder fit: Die Huskies Taylor Carnevale (links) und Austin Wycisk. Foto: Fischer

Kassel. Es ist schon wieder Derbyzeit. Erstmals in dieser Saison treten die Huskies bei ihrem Lieblingsgegner an, denn nach zwei Partien in der Kasseler Eissporthalle beginnt das dritte Duell zwischen Löwen und Huskies am Sonntag um 18.30 Uhr in der Frankfurter Eishalle am Ratsweg.

Aber vor die Kür haben die Gestalter des Spielplans die Pflicht gesetzt. Die beginnt heute um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau und wird von den Huskies nicht weniger ernst genommen als der Auftritt in Frankfurt. Zudem sind Kassels Eishockeyspieler gewarnt, denn bei den Sachsen gab es zwei mühsam erkämpfte knappe Siege. 4:2 beziehungsweise 5:4 nach Penaltys hieß es für die Huskies.

Heute ist Kassels Trainer Rico Rossi in einer komfortablen Situation, denn auf der Verletztenliste steht nur noch der Name Alexander Heinrich. Dagegen sind Taylor Carnevale und Austin Wycisk wieder fit. Allerdings wollte sich Rossi gestern noch nicht festlegen, ob Carnevale nach seiner Verletzungspause sofort Spielpraxis bekommt, oder ob der Trainer weiterhin auf Little, MacQueen, Pimm und Daoust setzt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gut möglich, dass Carnevale, der sechs Wochen wegen einer Sprunggelenkverletzung pausieren musste, dann am Sonntag sein Comeback ausgerechnet gegen den Klub feiert, der ihn vor der vergangenen Saison angeblich wegen der damaligen Rückenbeschwerden des jetzt 24-Jährigen nicht mehr haben wollte. Aber Taylor Carnevale blickt nicht im Zorn zurück und genießt das Vertrauen, das ihm in Kassel auch Rossi entgegenbringt. „Taylor besticht mit seiner Übersicht und ist ein Spieler, der seine Stärken in der Offensive hat“, sagt der Huskies-Trainer.

Aber richten wir den Blick nochmals auf das Sonntagsspiel. Auch wenn die Huskies während einer Saison tausendmal gegen Frankfurt spielen würden, wäre das Derby etwas Besonderes. „Die Vorfreude ist stets ein wenig größer als bei den anderen Begegnungen, und jeder Spieler nimmt sich ganz fest vor, bis an seine Leistungsgrenze zu gehen“, sagt Rossi. In den bisherigen beiden Spielen agierten die Huskies mit unterschiedlichem Erfolg. Zunächst gab es eine 1:3-Niederlage, ehe Rossis Mannschaft am 13. November nach einem 0:3-Rückstand einen 4:3-Sieg nach Penaltys feierte.

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