Vor den Spielen gegen Kaufbeuren, Frankfurt und Bad Nauheim

Deftige 1:6-Pleite: Kassel Huskies verlieren in Dresden

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Abkühlung nötig: Huskies-Torhüter Leon Hungerecker musste sich über viele Gegentore ärgern. 

Dresden/Kassel – Was für eine Enttäuschung: Die Eishockeyspieler der Kassel Huskies starteten mit einer deftigen Pleite in Dresden in ihre Hammerwoche.

Bei den Eis-löwen, direkter Verfolger in der Tabelle, verloren die Nordhessen nach einem ernüchternden Auftritt 1:6 (0:2, 0:3, 1:1) – und das, obwohl Trainer Tim Kehler einen randvollen Kader zur Verfügung hatte.

Neuzugang Neil Manning gab sein Debüt und verteidigte an der Seite von Nick Walters. Die genesenen Mike Little und Toni Ritter standen wieder auf dem Eis, ebenso die Wolfsburger Leihgabe Valentin Busch. Überraschend zurück auch: Stefan Della Rovere. Der Stürmer läuft jetzt aber für Dresden auf. Die Sachsen hatten den Ex-Husky gestern aus dem englischen Sheffield verpflichtet.

Und was passierte? Della Rovere hatte nach 15 Sekunden die erste Chance, als er einen Schuss von Rene Kramer abfälschte. Und Della Rovere erzielte das erste Tor. Auch beim 1:0 hielt der 28-jährige die Kelle in einen Schuss Kramers: abgefälscht, Torhüter Leon Hungerecker keine Chance gelassen. Bitter für den Ex-Klub.

Für den ging es auch nicht besser weiter. Die Huskies spielten behäbig und zu wenig zielgerichtet für ein Spiel, in dem es darum ging, einen Verfolger abzuschütteln und den Anschluss an die Playoff-Ränge zu halten. Eine gute Chance für Tyler Gron, der von Sébastien Sylvestre prima bedient wurde (14.) – das war es für lange Zeit.

Ganz anders die Gastgeber. Die nutzten ihre erste Überzahl zum 2:0. Manning kam dabei gegen Harrison Reed einen Schritt zu spät (17.). Und die machten schon im Mitteldrittel alles klar. Kramer frei von rechts (27.), Timo Walther im Nachschuss und nach Videobeweis, weil Hungerecker leicht behindert worden war (37.), sowie Nick Huard bei einem Konter (38.) erhöhten auf 5:0. Die Huskies hatten dem an Chancen nahezu nichts entgegenzusetzen. Selbst in Überzahl gab es kaum echte Torchancen. So dauert es bis zu 50 Minute, ehe Richard Mueller mit einem Schuss von der linken Seite ein Treffer gelang. Da stand es dann aber schon 1:6, weil Thomas Pielmeier kurz zuvor ein weiteres Mal für die Gastgeber getroffen hatte.

Die Hammerwoche der Huskies geht weiter mit Heimspielen gegen Kaufbeuren, Frankfurt und Bad Nauheim. Es könnte einem angst und bange werden.

Zum Spielplan der Huskies in der DEL 2

SR: Altmann/Lehnart. Z: 2514  Tore: 1:0 (4:34) Della Rovere (Kramer, Knackstedt ), 2:0 (16:44) Reed (Knackstedt, Heywood -5:4), 3:0 (26:35) Kramer (Huard, Eisenhut ), 4:0 (36:14) Walther (Reed, Zauner ), 5:0 (37:11) Huard (Kramer ), 6:0 (46:41) Pielmeier (Walther, Billich), 6:1 (49:03) Mueller (Woidtke, Carciola)

Strafminuten: Dresden 8 - Kassel 6.

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