Kommt Patrick Klein aus Krefeld?

Kassel Huskies verpflichten Stürmer Corey Trivino

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Corey Trivino

Weiterer Neuzugang bei den Kassel Huskies: Der Verein hat vor dem Spiel gegen Bietigheim Stürmer Corey Trivino verpflichtet. Zudem gibt es Spekulationen um einen weiteren potentiellen Neuzugang.

Dieser Artikel wurde aktualisiert um 17.41 Uhr - Trivinos Verpflichtung teilten die Huskies am Donnerstagmorgen mit. Der Kanadier soll schon am Freitag gegen die Steelers das erste Mal für Kassel auf dem Eis stehen. Voraussetzung dafür sei allerdings die pünktliche Lizenzierung, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Trivinos Vertrag gilt bis zum Saisonende.

Der 28-Jährige spielte bis Frühjahr 2015 in Nordamerika und kam dort auf 50 Einsätze in der American Hockey League (AHL). Anschließend wechselte der 28-Jährige nach Europa und spielte 78 Spiele für das kasachische KHL-Team Barys Astana. Zuletzt spielte der Mittelstürmer für den Villacher SV aus der Österreichische Eishockey-Liga. Der Klub hatte zu Wochenbeginn nach 17 Spielen (vier Tore, drei Vorlagen) den Vertrag aufgelöst. Zum Grund selbst teilte der Klub nichts mit. Österreichische Medien wie die „Kleine Zeitung“ und die „Krone“ berichten in ihren Online-Ausgaben, dass Trivino abseits des Eises alkoholisiert über die Stränge geschlagen haben soll. Auch von persönlichen Schicksalsschlägen ist die Rede.

Die Huskies machen daraus kein Geheimnis, ohne aber ins Detail zu gehen. „Wir haben uns ausführlich mit ihm beschäftigt – als Spieler und als Mensch. Wir kennen seine Vergangenheit. Niemand versucht sie zu verstecken. Aber wir fokussieren uns nicht darauf, sondern auf die Gegenwart und die Zukunft. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Wir geben sie ihm und damit die Gelegenheit, wieder mit Topleistungen Schlagzeilen zu machen“, erklärt Rico Rossi, Sportlicher Leiter der Huskies.

Auch Trivino blickt nur nach vorn. „Ich bin hier herzlich aufgenommen worden und möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass die Huskies wieder Erfolg haben.“ Er gilt als guter Skater, als Zwei-Wege-Center, einer, der das Spiel antreiben kann. Immerhin: Nicht alle Huskies sind ihm unbekannt. „Ich kenne Mike Little“, sagt der Angreifer. 

Corey Trivino wird mit der Rückennummer 86 auflaufen. Die Geschichte dazu: „Mein Vater ist Argentinier und großer Fußball-Fan. 1986 hat Argentinien zum letzten Mal die Weltmeisterschaft gewonnen.“ Sein Spitzname allerdings sei nicht Maradona, scherzt er. „Wenn, dann würde ich lieber Messi genannt werden. Aber ich bin einfach Trivi oder Corey.“

Kommt Patrick Klein aus Krefeld?

Zu denen, die in der Szene als potenzielle Neuzugänge der Huskies diskutiert werden, gehört auch Patrick Klein. Der Torwart trug bereits in der Saison 2016/17 in elf Spielen das Kasseler Trikot – mit einer Fangquote von 91,6 Prozent durchaus erfolgreich. Beim DEL-Klub Krefeld aber ist der 24-Jährige, der keine Förderlizenz mehr erhalten kann, nun trotz 21 guten Einsätzen in der vergangenen Saison (91,2%) nur noch die Nummer drei hinter Dimitri Pätzold und dem neu verpflichteten Russen Ilya Proskuryakov (31).

Patrick Klein

„Er ist ein guter Junge“, sagt Rico Rossi – mehr nicht. Der derzeit verletzte Klein selbst sagt, was er sagen muss in seiner Situation: „Ich habe in Krefeld einen Vertrag bis zum Saisonende, den möchte ich gern erfüllen.“ Aber es könne durchaus sein, dass sich Vereine über ihn unterhalten. Und: „Ich muss realistisch sehen, dass wir nun drei Torhüter haben. Vielleicht gibt es ja eine Lösung, die für alle Seiten das Beste ist.“

Tim Kehler neuer Huskies-Trainer

Erst am Samstag hatten die Kassel Huskies Tim Kehler als Trainer verpflichtet. Er wird zusammen mit Coach Bobby Carpenter die Schlittenhunde trainieren.

Schon wieder weg ist dagegen Stürmer Mark MacMillan. Der 26-Jährige, als fünfter Ausländer geholt, verlässt den Verein nach nur zwei Spielen. Er spielt künftig für Wichita Thunder in der East Coast Hockey League.

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