Star-Verteidiger

Verwirrung um Husky Wisniewski: Geht er nach Mannheim? 

Geht er nach Mannheim? Husky James Wisniewski. Foto: Schachtschneider

Kassel/Mannheim. Verwirrung um James Wisniewski: Der Mannheimer Morgen und Eishockeynews meldeten am Freitagvormittag, dass der Starverteidiger der Kassel Huskies nach den Olympischen Winterspielen für die Adler Mannheim in der DEL spielen werde.

Und nicht wie erhofft nach Nordhessen zurückkehrt. Nur noch Vertragsdetails seien zu klären. Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs indes erklärte daraufhin, diese Nachricht überrasche ihn. Und: „Ich kann dazu nichts Neues sagen, wir hoffen nach wie vor auf eine Rückkehr von James Anfang März.“ Gibbs betont, dass der Spieler allein über seine Zukunft entscheide und die Huskies nur wenig Einfluss haben. „Wir sind froh über jedes Spiel, das James für uns macht und er schon so lange hier ist.“ 

Wisniewski war mit der Kasseler Mannschaft am Freitag unterwegs zum Zweitliga-Spiel in Weißwasser und nicht zu erreichen. Der 33-Jährige wird am Sonntag in der Eissporthalle gegen Bayreuth ab 18 Uhr letztmals das Huskies-Trikot tragen und dann ab 9. Februar mit dem US-Nationalteam bei den Olympischen Winterspielen im koreanischen Pyeongchang antreten.

Seine Rückkehr nach Kassel danach hat er bislang stets davon abhängig gemacht, ob er vielleicht sogar noch einmal ein Comeback in der NHL schaffen könnte. Von der DEL war nie die Rede, auch am Donnerstag nicht bei einem Interview mit der HNA-Redaktion mit Blick auf Olympia. Eine Entscheidung sei folgerichtig erst nach Olympia möglich, hatte er stets betont. 

Während Gibbs davon ausgeht, „in den nächsten Tagen Klarheit zu erhalten“, wird hinter den Kulissen über einen Tausch zwischen Kassel und Kooperationspartner Mannheim spekuliert. Im Gegenzug für „Wiz“ könnte Angreifer Phil Hungerecker nach Kassel zurückkehren – zumindest während der Olympiazeit bis 25. Februar für rund acht Spiele.

Mannheims Manager Kuhl: Idee steht im Raum

In Mannheim könnte Wisniewski helfen, die schwache Saison zu retten. Dort fehlen in der Abwehr Rechtsschützen, nachdem Dennis Reul und Mathieu Carle verletzt sind. Und genau das treibt bei den Kurpfälzern Interimsmanager Marcus Kuhl an. „Ja, die Idee mit Wisniewski steht im Raum“, erklärte er schließlich am Freitagnachmittag, „aber das ist alles noch ganz locker und überhaupt nichts unterschrieben.“ Er habe eine entsprechende Anfrage an Wisniewski und Joe Gibbs gerichtet, Gespräche laufen. 

„Ich werde am Sonntag nach Kassel kommen, mir das Spiel der Huskies gegen Bayreuth ansehen und mich bei einem Kaffee mit Joe und James zusammensetzen“, erläuterte Kuhl, „auch um Wisniewski persönlich kennenzulernen.“ Er habe nur wenig Zeitdruck, schließlich macht die DEL im Gegensatz zur DEL2 eine Pause während der Olympischen Spiele und starte erst am 28. Februar ins Restprogramm. An diesem Tag auch endet erst die Wechselfrist für Spieler in beiden Ligen.

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