Huskies wollen Platz eins verteidigen

Warum die restliche Hauptrunde in der DEL2 noch viel Spannung verspricht

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Hat Dresden stabilisiert: Ex-Huskies-Trainer Rico Rossi. 

Am 1. März endet die Hauptrunde in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga. Die Kassel Huskies wollen Platz eins bis dahin verteidigen, im Kampf um die Plätze eins bis zehn ist aber noch vieles möglich. 

„Es geht jetzt ganz, ganz schnell“ – das sagt Denis Shevyrin, der DEL2-Spitzenreiter Kassel Huskies als Kapitän aufs Eis führt, über die Schlussphase der Hauptrunde. Die endet mit dem 52. Spieltag am Sonntag, 1. März. Noch ist die Tabelle nicht bereinigt, noch haben einige Teams wie etwa Frankfurt nur 41 Partien absolviert, die Dresdner Eislöwen aber bereits 44. Was sich aber sagen lässt: Es geht ziemlich eng zu. Ein Überblick.

.Der Kampf um die Spitze: Derzeit kommen drei Teams für den Platz an der Sonne infrage: zunächst einmal die Huskies. Erstmals standen sie am 3. Oktober ganz oben, mit kurzer Unterbrechung wegen eines Nachholspiels dann durchgehend seit dem 2. November. Den Großteil der Saison grüßen die Kasseler also von der Tabellenspitze. 79 Punkte hat die Mannschaft von Tim Kehler auf dem Konto, Überraschungs-Verfolger Freiburg kann bei einem Spiel weniger nach Punkten gleichziehen (derzeit 76), Heilbronn (72) als Dritter könnte mit zwei Siegen in den beiden Nachholspielen wieder auf einen Punkt an den Tabellenführer heranrücken. Apropos Huskies: Ihr erklärtes Ziel ist es, Platz eins bis ans Ende der Hauptrunde zu behaupten und damit in den Playoffs den Vorteil des Heimrechts zu haben.

Rein rechnerisch sind die Kasseler noch nicht auf der sicheren Seite: 27 Punkte können sie maximal noch holen. 25 Zähler Vorsprung haben sie derzeit auf Platz elf, den ersten Playdown-Platz. Dort steht derzeit Weißwasser, am Freitag zu Gast in Kassel. Und auch wenn niemand ernsthaft damit rechnet: Erst mit einem Dreier steht ganz sicher fest, dass die Huskies mit den Playdowns nichts zu tun haben werden.

. Das enge Mittelfeld:Während es sich abzeichnet, dass das Quartett Weißwasser, Landshut, Bayreuth und Crimmitschau wohl in die Playdowns geht, ist der Kampf um die direkte Playoff-Teilnahme (Plätze eins bis sechs) und die Pre-Playoffs (Plätze sieben bis zehn) noch lange nicht entschieden. Die punktgleichen (66) Frankfurter und Nauheimer auf Rang vier und fünf und Bietigheim auf Rang zehn (62) trennen gerade einmal vier Punkte.

Das Momentum der zweiten Hauptrundenhälfte liegt bei den Dresdner Eislöwen, die Ex-Huskies-Trainer Rico Rossi stabilisiert hat und die statt Abstiegskampf nun wieder von den Playoffs träumen. Da in ihrer Heimstätte demnächst ein Shorttrack-Weltcup stattfindet, haben sie eine Woche spielfrei.

Erst ab 9. Februar, dem 46. Spieltag, ist die Tabelle dann bereinigt.

. Der Rückblick: Nach dem 43. Spieltag der vergangenen Saison lagen die Huskies mit 61 Punkten (118:121 Tore) auf Rang acht. Mit 79 Punkten reichte es für Kaufbeuren nicht zur Tabellenspitze, wohl aber zu Rang vier. Und als Spitzenreiter hatte Weißwasser bei einem Spiel mehr 82 Punkte gesammelt. Übrigens: Hauptrundenmeister 2019 wurde Frankfurt (97 Punkte, 211:153 Tore). Und für die Huskies reichte es als Siebter (75/146:145) nur für die Pre-Playoffs.

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