Seit Samstag wieder im Training 

Huskies: Mit neuem Fokus zurück auf dem Eis 

+
Konzentriert in die Vorbereitung: Verteidiger Derek Dinger will mit dem Spitzenreiter an die starken Auftritte der ersten Saisonphase anknüpfen.

Die Länderspielpause ist beendet, für die Kassel Huskies hat in der DEL2 das Training wieder begonnen. Mit dabei: zwei zuletzt verletzte Stammkräfte. 

Was haben Marrakesch, Rom, Lissabon, Budapest, Mallorca und Hamburg gemeinsam? Antwort: Sie alle waren Ziele für eine Auszeit vom Eishockey-Alltag. 

Mit kurzen Trips in vorzugsweise südlich gelegene Metropolen haben die Spieler der Kassel Huskies in der vergangenen Woche während der Länderspielpause die Köpfe freibekommen, durchgeschnauft und die eine oder andere Blessur richtig auskuriert.

Auszeit beendet 

Seit Samstag aber ist die Auszeit beendet, die Mannschaft zurück auf dem Eis – schließlich beginnt am Freitag mit dem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse (19.30 Uhr, Eissporthalle) schon wieder der DEL2-Alltag, der für den Tabellenführer mit sechs Spielen in zwölf Tagen eine Art Playoff-Charakter hat. Umso wichtiger sei die Auszeit gewesen, betonen Trainer Tim Kehler und Verteidiger Derek Dinger.

„Die Zeit hat gut getan, für Körper und Geist gleichermaßen“, erklärt Dinger. Zwar wurde aus der geplanten Reise nach Tel Aviv nichts, doch die Freizeit mit Familie und Freunden half ebenso der Ablenkung. „Wir haben dieselbe Lust weiterzumachen, mit der wir aufgehört haben“, berichtet der Kasseler. 

Entspannter Einstieg 

Dabei aber ging es nicht gleich von Null auf Hundert. „Das wäre für den Körper nicht das Beste gewesen. Die ersten zwei Tage waren da, um wieder rein zukommen. Wir haben viele lange Wege trainiert“, erklärt Dinger.

Trainer Kehler gönnte sich mit Lebensgefährtin Sandy eine Auszeit in Hamburg. Zurück in der sportlichen Heimat Kassel freut sich der Coach nun darüber, dass sich das Lager der Verletzten verkleinert hat. „Kapitän Alex Heinrich und Nathan Burns sind wieder fit und können am Freitag spielen“, sagt er. „Sie sind zwei wichtige Teile in unserer Aufstellung.“

Verletzung noch nicht auskuriert 

Bei Stürmer Richie Mueller hingegen sei noch ein wenig Geduld gefragt, die Unterkörperverletzung sei noch nicht auskuriert. „Er ist noch nicht mit auf dem Eis“, erklärt der Coach. Für Mueller kommen Einsätze am Wochenende noch zu früh. „Auch den Wolfsburgern hat die Pause gutgetan. Vielleicht bekommen wir auch wieder Unterstützung von unserem DEL-Partner“, hofft Kehler. Kandidaten wären in diesem Fall die beiden Stürmer Valentin Busch und Erik Valentin.

Nach einem trainingsfreien Montag beginnt für die Huskies mit der heutigen Einheit wieder der DEL2-Alltag. Routine heißt die Devise, der Fokus ist neu geschärft. Und den werden die Kasseler auch brauchen. Schließlich stehen sie ab Freitag selbst wieder besonders im Fokus – als gejagter Tabellenführer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.