Gerichtsvollzieherin an der  Eishalle

Kasse bei den Kassel Huskies gepfändet

Kassel. Die schlechten Nachrichten bei den Kassel Huskies reißen nicht ab: Als am Freitagabend vor der Partie gegen Bad Nauheim die Kassen geöffnet wurden, erschien kurze Zeit später die Gerichtsvollzieherin.

In Begleitung von einigen Polizeibeamten bezog sie an den Kassen und im Huskies-Shop Stellung und pfändete einen Teil der Einnahmen.

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Kein Wunder, dass rund um die Halle schnell Aufregung herrschte - schließlich war zuvor erst kurzzeitig das Licht in der Halle ausgeknipst worden, weil die Hallenbetreibergesellschaft KEBG Rechnungen bei den Städtischen Werken nicht beglichen hatte.

Geschäftsführer Stefan Traut rief, so wurde kolportiert, gleich seinen Rechtsanwalt hinzu. Gegenüber unserer Zeitung gab Traut noch keine Stellungnahme ab. Es soll sich nach ersten Informationen um eine Summe von 13.000 Euro handeln.

Bei dem gepfändeten Geld handelt es sich offenbar um ausstehende Zahlungen an Stephane Robitaille. Der Verteidiger war vor Saisonbeginn trotz bestehenden Vertrages bei den Huskies aussortiert worden. Vor Gericht hatten beide Parteien einen Vergleich geschlossen. Bezahlt aber hatte die KEBG bisher nicht. Zumindest nicht die komplette Summe.

Robitailles Anwalt erwirkte deshalb, dass der Gerichtsvollzieher in Bewegung gesetzt wurde, Die gepfändete Summe soll im unteren fünfstelligen Bereich liegen. (frz)

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