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Eissporthalle: KEBG und Kimm unterzeichnen Mietvertrag

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Von: Michaela Streuff

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Kassel. Seit heute Nachmittag, 15.30 Uhr, ist es amtlich: die Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft (KEBG) ist neuer Mieter der Kasseler Eissporthalle. KEBG-Geschäftsführer Stefan Traut und Eigentümer Simon Kimm haben das Schriftstück unterzeichnet.

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Das teilte Traut am Abend bei einem Pressegespräch mit. „Es ist rückwirkend zum 1. Mai gültig“, sagte Traut. Denn der alte Mietvertrag zwischen Kimm und Dennis Rossing, der die Halle an die KEBG weitervermietet hatte, war am 30. April ausgelaufen. Kimm habe zum Treffen nicht erscheinen wollen, begründete Traut, der den Vertrag allein vorstellte, die Abwesenheit des 78-Jährigen. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte und die Folgen des Vertrages.

Der Mietvertrag

Der neue Vertrag zwischen KEBG und Kimm läuft unbefristet. Er kann jährlich von beiden Seiten gekündigt werden. Fragen, etwa nach Höhe der Miete, blieben unbeantwortet. „Wir haben über die Vertragsinhalte Stillschweigen vereinbart“, sagte Traut.

Kooperation mit Huskies

Die in der vergangenen Saison begonnene Zusammenarbeit mit der Eishockey-Jugend Kassel, dem Stammverein der Huskies, soll fortgesetzt werden. Grundlage ist ein neuer Vertrag. Einen Entwurf hat die KEBG der EJK in der vergangenen Woche zugesandt. Der Vorschlag der KEBG sieht so aus: „Wir wollen die Organisation und Führung der Kassel Huskies von der EJK übernehmen“, berichtet Traut. Das könnte einen Streitpunkt mit der EJK bergen. Berghöfer hatte unserer Zeitung am Samstag, als ihm der Entwurf bereits vorlag, gesagt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen vernünftigen Vertrag zustande bekommen.“ Am Mittwoch wolle er sich deshalb mit Berghöfer und Schatzmeister Bernhard Ewers treffen, berichtete Traut.

Die Rolle Dennis Rossings

„Die Rosco-Gruppe um Dennis Rossing ist Gesellschafter der KEBG und damit indirekt Betreiber der Eissporthalle. Deshalb konnte er keinen neuen Mietvertrag abschließen“, begründete Traut den direkten Vertragsabschluss zwischen KEBG und Kimm. Allerdings ist Rossing weiterhin im Hintergrund aktiv.

„Ohne ihn wäre es ganz sicher nicht zum Abschluss des Mietvertrages in dieser Form gekommen“, betonte Traut. Bereits in der vergangenen Saison habe Rossing mit einem hohen fünfstelligen Betrag die Huskies unterstützt. „Sein Engagement in der neuen Saison wird ähnlich sein“, sagte Traut. Rossing wolle so der Politik die Möglichkeit zum Handeln geben. Denn: Der Bad Hersfelder Investor will die Eissporthalle nur kaufen und modernisieren, wenn die Stadt Kassel von ihm n der Salzmann-Fabrik Flächen anmietet.

Das Thema ist im Rathaus jedoch nach den Kommunalwahlen Ende März noch nicht abschließend behandelt worden. Die Kaufoption bezüglich der Eissporthalle, die Rossing mit Kimm abgeschlossen hat, endet am 30. August. Sie läuft unabhängig vom neuen Mietvertrag fort und kann nach Angaben von Traut verlängert werden.

Die Eissporthalle

„Sie muss dringend modernisiert werden. Wenn nicht bald etwas passiert, ist es schwierig, hier weiterzuarbeiten“, sagt Traut. Das geschehe aber nur, wenn Rossing die Halle kaufe. Die KEBG werde das nicht tun. Mit Kimm habe er bislang nicht über Modernisierungen gesprochen. KEBG und Sportshop Die Auflösung der KEBG ist durch den neuen Mietvertrag gestoppt. Die betriebsbedingten Kündigungen der acht festen KEBG-Mitarbeiter und der 20 bis 30 Aushilfen sind zurückgenommen. Ab Dienstag, 10 Uhr, hat auch der Sportshop an der Eissporthalle wieder geöffnet.

Von Michaela Streuff

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