Urteil von Schiedsgericht

Kein Aufstieg von der DEL 2 in die DEL möglich - Huskies-Chef Gibbs: "Enttäuschend"

Joe Gibbs

Kassel. In der kommenden Saison wird es keine Auf- und Abstiegsregelung zwischen DEL und DEL 2 geben. Bis zum 31. März können die Zweitligisten den nächsten Anlauf unternehmen.

Erneuter Dämpfer: In der kommenden Saison wird es keine Auf- und Abstiegsregelung im Eishockey geben. „Das ist sehr enttäuschend“, sagt Joe Gibbs von den Kassel Huskies nach einem Urteil des von DEL und DEL 2 eingesetzten Schiedsgerichts. Der Frust sitzt tief. Der Geschäftsführer des Zweitligisten hält die Entscheidung für falsch. Gibbs sagt: „Im Sport hier in Deutschland gehört Auf- und Abstieg einfach dazu.“

Das Schiedsgericht bestätigte mit seinem Urteil die Auffassung des Eishockey-Oberhauses. Danach sind die zwischen beiden Ligen vereinbarten Kriterien zur Ausspielung eines sportlichen Auf- und Absteigers nicht von allen Zweitligisten erfüllt worden. Woran es im Detail gelegen hat, wusste Gibbs am Freitag noch nicht. Der Knackpunkt war laut DEL 2 ein Teil der von den Bietigheim Steelers eingereichten Sicherheitsleistungen.

Bis zum 31. März dieses Jahres kann die DEL 2 einen dritten und letzten Anlauf nehmen. Am Montag treffen sich Vertreter der Zweitliga-Klubs, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dann geht es um die mögliche Aufstiegschance in der Saison 2019/2020. Neben Bietigheim hatten die Huskies, Frankfurt, Dresden, Riessersee und Rosenheim die Unterlagen eingereicht. „Wir müssen die Kriterien erfüllen. Dann können wir aufsteigen. So einfach ist das“, sagt Gibbs.

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