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Huskies noch mit vier Spielen bis Jahresende – danach wartet Frankfurt

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Von: Pascal Spindler

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Auf dem Weg zum 2:1: Husky Lois Spitzner trifft zur Führung gegen Selb.
Auf dem Weg zum 2:1: Husky Lois Spitzner trifft zur Führung gegen Selb. © Dieter Schachtschneider

Auf in den Endspurt. Für die Kassel Huskies stehen die letzten Partien des Jahres an. 68 Pflichtspiele hat der Eishockey-Zweitligist 2021 bereits bestritten, vier weitere werden in diesem Jahr noch hinzukommen.

Kassel - „Es ist ja eigentlich immer so, dass wir um diese Zeit gefühlt alle zwei Tage ein Spiel haben. Da bleibt nicht viel von Weihnachten“, sagt Huskies-Angreifer Lois Spitzner.

Das Programm, es ist tatsächlich straff: Am Donnerstag empfangen die Huskies die Lausitzer Füchse aus Weißwasser zum Heimspiel in der Eissporthalle (19.30 Uhr), am zweiten Weihnachtstag spielt die Mannschaft von Trainer Tim Kehler in Selb (17 Uhr). Am 28. Dezember steht das Heimspiel gegen die Tölzer Löwen auf dem Plan (19.30 Uhr), ehe es zwei Tage später zum Derby nach Bad Nauheim (19.30 Uhr) geht.

„Wir werden es wie immer machen. Die Tage, an denen wir keine Spiele haben, werden wir trainieren und uns auf die nächsten Gegner vorbereiten“, sagt Spitzner, der das kräftezehrende Programm auch positiv sieht. Genau wegen solcher Tage stehe er gerne auf dem Eis. „Die Spiele machen am meisten Spaß. Und je mehr Spiele, desto weniger Training“, sagt er und grinst.

Kassel Huskies: Spitzner mit gebrochener Nase gegen Selber Wölfe

Ob Spitzner in den kommen Tagen aber wirklich immer dabei sein wird, ist offen. Beim Spiel gegen Selb am Sonntag kassierte der 24-Jährige im ersten Drittel einen Check, bekam den gegnerischen Helm ins Gesicht und brach sich die Nase. Der Mannschaftsarzt richtete sie noch in den Katakomben, Spitzner kam zurück und machte das zwischenzeitliche 2:1 für die Huskies. „Ich hoffe, dass mich das die nächsten Tage nicht beeinträchtigt. Mal schauen, ob ich weiter Gitter oder dann doch Halbvisier trage.“

Einer, der die nächsten Tage in jedem Fall auf dem Eis steht, ist Abwehrmann Joel Keussen. Gegen Selb machte er das Tor zum 3:1. Dass zum Jahresabschluss mit Bad Nauheim und am 2. Januar mit den Löwen Frankfurt direkt zwei Mannschaften aus dem Führungsquartett der DEL 2 warten, stört ihn nicht: „Die Liga ist sehr eng beieinander. Die ersten vier Mannschaften sind vielleicht ein wenig davongezogen. Aber ich habe noch kein Team gesehen, das total überlegen oder abgeschlagen ist. Es werden spannende Spiele.“

Von Pascal Spindler

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