Torwart und Verteidiger sind nicht miteinander verwandt

Kein Bruderduell: Kassels Markus Keller gegen Ravensburgs Kilian Keller

Der Kasseler: Markus Keller steht im Tor der Huskies. Archivfoto:  Schachtschneider/nh

Kassel. Wer in der Eishockey-Datenbank Eliteprospects den Namen Keller eingibt, der wird überrascht: Nicht weniger als 157 Puckjäger werden aufgelistet.

Ehemalige Spieler, wie Florian Keller (40), der Ex-Nürnberger; aktuelle Trainer wie Bruce Keller (55), einst in Hannover, nun in Herford. Aber natürlich auch Huskies-Torwart Markus Keller (26) und Kilian Keller (22), Verteidiger der Ravensburg Towerstars. Und natürlich stellt sich sofort die Frage: Sind die beiden Brüder, die wie Adriano (28) und Fabio Carciola (30) heute ab 20 Uhr im dritten Playoff-Duell beider Teams inn Ravensburg die Klingen kreuzen?

Der Ravensburger: Kilian Keller (rechts), hier gegen Husky Braden Pimm. Archivfoto:  Fischer/nh

„Nein, wir sind nicht einmal miteinander verwandt“, klärt Kassels Keller auf, „es ist nur eine zufällige Namensgleichheit.“ In seiner „sonst eher unsportlichen Familie“ sei er sogar der einzige Sportler, sagt der Torwart und lacht. Mit dem Ravensburger Keller gebe es auch keinen Kontakt, „wir sind uns nur einmal über den Weg gelaufen bei einem Lehrgang der U-25-Nationalmannschaft“, sagt Markus. Und auf dem Eis gehe man sich auch aus dem Weg, „ich stehe im Kasten, er ist ein Mann für die Defensive“.

Während Markus Keller aus Augsburg stammt, kommt Kilian aus Füssen. Der Allgäuer hat 121 DEL-Spiele für Wolfsburg bestritten, ist als harter Checker ein absoluter Teamplayer. Einer, auf den die Ravensburger im Bemühen um die Wende heute setzen. (sam)

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