Kommentar zur Beilegung des Eishockey-Streits: "So ist der Sport"

Der Streit um die Zukunft der Zweiten Eishockey-Liga ist in letzter Minute beigelegt worden. Die Liga wird in der Saison 2013/14 ein letztes Mal in der Rechtsform ESBG antreten, sich selbst verwalten und den Namen DEL 2 tragen. Ein Kommentar von Michaela Streuff.

Michaela Streuff

Das Warten ist endlich vorüber. Doch das Ende der wochenlangen Posse um die Zweite Eishockey-Liga ist nicht das, auf das die Kassel Huskies gehofft hatten: Seit gestern Abend steht fest, dass die Zweitliga-Saison 2013/14 ohne die Nordhessen gespielt werden wird.

Klar, das ist im ersten Moment schade, denn die Huskies mit ihren begeisternden Fans haben in den Playoffs der vergangenen Spielzeit bewiesen, dass sie zweitligareif sind. Doch so bitter die Nachricht aus ihrer Sicht auch ist: Sie ist im Sinne des Sports und damit die einzig richtige. Die Chance auf den Aufstieg im Finale war da – den Titel aber schnappte sich Bad Nauheim. Die Roten Teufel sind der legitime Aufsteiger.

Nun mit Wehmut dem verlorenen Endspiel hinterher zu trauern, bringt ebenso wenig, wie auf die Option Nachrücker zu setzen. Den Blick sollten alle Beteiligten ab sofort nach vorn richten: Trainer Uli Egen muss einen neuen schlagkräftigen Kader zusammenstellen, die Fans sollten dem Team die Treue halten.

Dann klappt’s vielleicht im nächsten Anlauf mit dem Aufstieg.

E-Mail an die Autorin: mis@hna.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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