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Kommentar: Chance und Risiko - Florian Hagemann über die Kassel Huskies

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Mit der Ankündigung einer Abstimmung über die Rechte an Kassels erster Eishockey-Mannschaft geht das Gezerre um die Kassel Huskies in die nächste Runde – zur Abwechslung mal im Winter. Die Verantwortlichen der Eishockey-Jugend Kassel mit ihrem Vorsitzenden Marc Berghöfer stellen die Machtfrage.

Das ungewöhnliche Vorgehen birgt Chance und Risiko. Mit einem Votum gegen Dennis Rossing und die Unternehmensgruppe Rosco würde Rossing, der Schattenmann der bisherigen Partner, von der Allmacht ferngehalten. Das muss kein Nachteil sein. Denn Rossing hat in Kassel zwar stets große Pläne verkündet, sie aber nicht umgesetzt. Seine Glaubwürdigkeit ist beschädigt.

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Allerdings muss die EJK auch bedenken, dass es ohne starken Partner nicht geht, um das Eishockey in Kassel über den 30. April hinaus zu sichern. Denn dazu braucht es mehr als nur eine Mannschaft, die begeistert – zum Beispiel eine Halle und eine professionelle Führung. Und einen Hauptsponsor, der klar mitteilt, was er will. VW tut das bisher nicht.

Deshalb müssen die Verantwortlichen der EJK auch aufzeigen, wie es weitergehen soll, sollten sie die Fäden in der Hand halten. Stimmen dann das Konzept und die Ansprache an Sponsoren und mögliche Partner, wäre die Chance größer als das Risiko. Ganz nebenbei: Eine Zusammenarbeit mit Rossing, sollte er es wirklich ernst meinen, ist auch in einem solchen Fall nicht ausgeschlossen. Er stünde dann nur unter Aufsicht – was generell nicht das Schlechteste ist bei einem Konstrukt, bei dem alle aufeinander angewiesen sind.

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