Kommentar zum DEL-Aufstieg 2018: Ein erstes gutes Signal

Kassel. Erste Liga, Kassel ist dabei! Natürlich ist dieser Singsang der Fans noch Zukunftsmusik für die Huskies und ihre Anhänger. Doch das Signal der Verantwortlichen, dass sie im Falle der sportlichen Qualifikation 2018 auch wirtschaftlich bereit sein wollen für den Aufstieg in die DEL ist deutlich – für Sportler, Fans und nicht zuletzt für Sponsoren, meint Redakteur Gerald Schaumburg. 

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Ja, wir wollen dabei sein, sagen Manager Joe Gibbs, Hallenboss Simon Kimm und einige Weggefährten also. Sie meinen ernst, was sie 2015 in ihren Fünfjahresplan geschrieben haben. Und sie haben 816 000 Euro „Eintrittsgeld“ auf die Beine gebracht, wenn auch zunächst „nur“ in Form von Bürgschaften. Absichtserklärungen also. Das ist aller Ehren wert, das ist gut so, das schafft Perspektiven.

Doch der Weg ist noch weit. Denn zwei offene Fragen werden viel, viel schwerer zu beantworten sein: 1. Was hat Simon Kimm, der kürzlich 83 Jahre alt wurde, mit der Eishalle noch vor, bzw. gibt es einen Plan B, wenn der Chef mal aus der Verantwortung gehen wird oder gar gehen muss? 2. Wird es in Nordhessen möglich sein, einen Saisonetat (!) der Huskies von derzeit rund 2,5 Millionen Euro auf mehr als fünf Millionen zu verdoppeln, um mit den „kleinen“ DEL-Teams wie Straubing, Augsburg und Schwenningen (ca. 5,0 Millionen) mithalten zu können?

Erst wenn auch diese Fragen positiv beantwortet werden, wenn dem Signal nun weitere große Taten folgen, kann Kassel wirklich wieder dabei sein in der ersten Liga. 

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