Kommentar zum Derby bei den DEL2-Playoffs: Albtraum? Nein, Traum!

Die Kassel Huskies müssen im Viertelfinale der Playoffs ins Kracherderby gegen Frankfurt. Ein Kommentar dazu von Gerald Schaumburg.

Ein Viertelfinale gegen Frankfurt! Ausgerechnet. Für hessische Eishockey-Fans das Duell aller Duelle. Das Derby, und das in bis zu sieben Spielen! Welch ein Knüller! Welch ein Spektakel! Aber auch: Welch eine immense sportliche Herausforderung!

Tatsächlich hätten die Huskies den Löwen aus dem Weg gehen können. Frankfurt, Bad Nauheim und Dresden – sie alle spielten am Dienstag so, dass die Kasseler ihren (heimlichen) Wunschgegner haben konnten. Den anderen, den kleineren und vermeintlich schlagbareren hessischen Rivalen aus Bad Nauheim. Die Kasseler haben passend zu den wenig berauschenden Leistungen der letzten Wochen diese große Chance selbst verpasst. Und nun kann trefflich diskutiert werden: Ist das Duell mit Frankfurt jetzt ein Traumlos, oder wird das Superderby zum sportlichen Albtraum?

Denn klar ist: Trotz des Heimvorteils sind die Huskies Außenseiter, wenn die Löwen nun doch noch ihr Potenzial als Titelkandidat ausschöpfen. Im vergangenen Jahr war das frühe Ausscheiden der Himmelsstürmer gegen Landshut eine kleine Enttäuschung. Jetzt wäre das Erreichen des Halbfinals eine kleine Überraschung.

Nach einer Hauptrunde wohlgemerkt, mit der die nordhessische Eishockey-Familie zufrieden sein kann. Auch wenn es zuletzt weniger Höhen, sondern mehr Tiefen gab. Denn im schweren zweiten Jahr nach dem Aufstieg mit neu formierter Truppe erneut unter die Top vier zu kommen, das ist aller Ehren wert. Und dennoch abzuhaken. Denn jetzt geht’s wieder bei Null los. Im Superknüller gegen die Löwen. Freuen wir uns drauf! 

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