Kommentar zu den Huskies: Ein Sommer ohne Theater

Die Kassel Huskies haben ohne viel Aufhebens die Lizenz für die Zweite Liga erhalten. Es ist die Anerkennung für die gute Arbeit der Verantwortlichen, findet HNA-Sportredakteurin Michaela Streuff.

Es ist eine Situation, die es im Kasseler Eishockey schon Jahre nicht mehr gegeben hat. Kann sich noch jemand daran erinnern, wie es war, einen Sommer ohne Theater zu verbringen? Ohne Zittern um die Zukunft des Teams, ohne Furcht um die Lizenz, ohne die ganz grundsätzliche Frage, ob es überhaupt weitergeht? Angst um die Huskies gehörte seit dem Insolvenzsommer 2010 zum Kasseler Eishockey irgendwie jedes Jahr dazu.

Und nun das: Erst legen die Huskies als Aufsteiger eine tolle Zweitliga-Saison hin. Dann brummt der Dauerkartenvorverkauf. Dann verlängert Hauptsponsor VW seinen Vertrag nicht um einen, sondern gleich um zwei Jahre. Und nun erhalten die Huskies die Lizenz ohne großes Aufheben, fast heimlich, still und leise.

All diese Punkte sprechen für sich. Manager Joe Gibbs, Cheftrainer Rico Rossi, die Kimms als Halleneigentümer: Sie haben das Profi-Geschäft auf ein neues, solides Fundament gestellt. Eines, das das Kasseler Eishockey und seine Huskies sicher trägt, eines, auf dem sie weiter aufbauen können.

Ihnen ist der erste Sommer ohne Theater seit Jahren zu verdanken. Und das ist wohl die höchste Anerkennung, die es im Kasseler Eishockey zu verteilen gibt.

Rubriklistenbild: © HNA

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