Neuer Trainer als erste Personalie bekannt gegeben

Kommentar zu den Kassel Huskies: Nicht zu lang mit Spieler-Verpflichtungen warten

Gerd Brehm

Kassel. Rico Rossi wurde am Donnerstag als neuer Cheftrainer der Kassel Huskies vorgestellt. Damit ist die erste Personalentscheidung beim Zweitliga-Aufsteiger gefallen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Gerd Brehm über ein seltenes Lebenszeichen der Huskies.

Torschlusspanik haben sie nicht. Nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ planen die neuen alten Huskies-Macher die kommende Saison. Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, und die Verpflichtung eines Trainers ist der logische erste Schritt.

Gern werden die Huskies-Fans auch vernehmen, dass Joe Gibbs plant, Kasseler Jungs im Team zu behalten, aber warum er sich für deren Verpflichtung ewig Zeit nimmt, ist noch ein Geheimnis. Dabei wäre beispielsweise eine Einigung mit Manuel Klinge ein Zeichen, das viele Fans beruhigen würde.

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Die Zuschauer mögen Spieler, die sie kennen und mit denen sie sich identifizieren können. Zu diesen Akteuren zählen nicht nur Kasseläner, sondern auch Leistungsträger der vergangenen - und daran sei erinnert - erfolgreichen Saison. Kai Kristian, Brad Snetsinger und Kyle Doyle würden gern Huskies bleiben, aber derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass sie in Kassel eine Zukunft haben.

Es ist offenbar die Eigenart der Sportart Eishockey, dass selbst erfolgreiche Mannschaften im Sommer runderneuert werden, doch es stellt sich die Frage, ob diese nordamerikanische Tradition auch in Kassel gut ankommt. Gibbs wäre also gut beraten, wenn er eher neun als zwei „alte“ Spieler übernehmen würde.

Mail an den Autor: geb@hna.de

Video: Die komplette Pressekonferenz

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