Kristian trainiert mit Huskies

Kai Kristian

Kassel. Zwischen Kassel, Wolfsburg und Schwenningen laufen die Telefone heiß. Der Grund: Die Kassel Huskies müssen fürchten, ihren Nummer-eins-Torwart Martin Fous in der heißesten Saisonphase für seinen DEL-Stammverein Wolfsburg freistellen zu müssen.

„Wir werden den Martin sicher brauchen als nachrückenden dritten Mann, falls Daniar Dshunussow oder Lukas Lang ausfallen“, erklärte Manager Karl-Heinz Fliegauf. Der Wolfsburger sagte aber auch: „Wir sind ständig mit Huskies-Sportchef Daniel Lammel in Kontakt und wollen, dass Martin Fous so lange es geht in Kassel Spielpraxis bekommt.“

Konkreter, auch zeitlich, ist der Fall Fous derzeit nicht zu beschreiben. Also gilt für die Kasseler: „Wir hoffen, mit Martin Fous bis zum Ende der Zwischenrunde am 19. Februar planen zu können, müssen aber für den Tag x gerüstet sein“, sagt Daniel Lammel. Und das bedeutet: Zunächst müssen alle Formalitäten zwischen DEL, Deutschem Eishockey-Bund und dem derzeit für Oberligist Kassel zuständigen Landesverband NRW geklärt werden, damit sich Fous nicht festspielt. Und es sollen personelle Alternativen zu den weiteren Huskies-Torleuten Adam Ondraschek und Julian Meyer ermittelt werden.

Eine könnte Kai Kristian (20) sein. Ein junger Augsburger, der derzeit bei Trainer Jürgen Rumrich bei Zweitligist Schwenningen nur dritte Wahl ist und gestern zum Probetraining in Kassel antrat. Ein Talent, gewiss, aber mit der Erfahrung aus nur elf Zweitliga-Einsätzen in Dresden und gerade erst von einer Armverletzung genesen. Eine andere Alternative könnte Marek Mastic (37) sein. Der Slowake mit deutschem Pass aus seiner kurzen Kasseler Zeit 2007/08 hat allerdings seine Karriere 2010 beendet. Immerhin: Würde sich Lammel jetzt mit dem Routinier einig, dann hätte der noch einige Wochen Zeit, wieder in Form zu kommen. (sam)

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