Zehn Gründe, warum Freitag, der 13., für Frankfurt beim Derby in Kassel kein guter Tag werden soll

Vor dem Huskies-Derby gegen Frankfurt: "Lasst die Löwen zittern"

Kassel. Am Freitag, den 13., ist Eishockey-Zeit in Kassel. Und nicht nur das: Es ist Derbyzeit. Um 19.30 Uhr empfangen die Huskies ihre südhessischen Rivalen, die Löwen aus Frankfurt. Freitag, der 13.! Für Abergläubige ein Tag des Schreckens und der Unglücke.

Wir übertragen das Spiel auf Radio HNA. Ab 19.30 Uhr live.

Aber: Das kann heute ja nur für einen gelten. Wir haben Argumente gesammelt, warum dieser Freitag nur für die Südhessen ein Horrortag werden kann.

  • 1. Drei Streiche: Das Gesetz der Serie. 3:2 am 30. September am Ratsweg gewonnen, 7:4 am 7. November auf eigenem Eis triumphiert. Weil aller guten Dinge drei sind, soll heute der nächste Streich gegen Frankfurt folgen.
  • 2. Scharfe Klinge: Und zwar die namens Manuel. Der Kapitän hat seine Grippe auskuriert. Im Hessenderby feiert der Stürmer seine Zwischenrunden-Premiere – und will wie ein Messer durch die Butter Löcher in Frankfurts Abwehr schneiden.
  • 3. Tag der Wiedergutmachung: 5:8 in Duisburg. Das tat weh. Dem Trainer, den Fans, der Mannschaft. Irgendwer muss für die Wiedergutmachung herhalten. Wer käme da gelegener, als der ewige Rivale aus Frankfurt?
  • 4. Tag der Wiederauferstehung: Adam Ondraschek steht heute Ab end erneut zwischen den Pfosten. Martin Fous muss in Wolfsburg aushelfen. Beim 5:8 In Duisburg hatte Ondraschek nicht den besten Tag. Umso motivierter ist er heute. Sein Motto: Frustabbau gegen Frankfurt.
  • 5. Im Hexenkessel: Der siebte Husky – 6100 leidenschaftliche, lautstarke Fans werden ihre Schlittenhunde höllisch unterstützen. Schlachtengesänge bis die Frankfurter zittern. Vor Furcht!
  • 6. Feuer im Herzen: Es geht gegen Frankfurt. Wer braucht da noch zusätzliche Motivation? „Das ist ein Spiel, das jeder spielen will“, sagt Jamie Bartman. Der Trainer ist sicher: Gegen die Löwen werden seine Huskies Feuer in den Herzen tragen.
  • 7. Hart, nicht herzlich: Denn hart, aber herzlich, das galt diese Woche bei den Huskies nur im Training. Bartman bat seine Spieler zu kurzen, aber intensiven Einheiten. Dazu gab’s Einzelgespräche und Videoanalysen. „Damit die Jungs richtig fit sind“, sagt der Trainer. Kraft sparen – denn im Derby soll es keinesfalls herzlich werden.
  • 8. Furchterregende Verteidigung: Acht Gegentore wie in Duisburg, das soll den Huskies nicht noch mal passieren. Schwerpunkt im Training deshalb: Defensive, Defensive und nochmal Defensive. Damit den Löwen-Angreifern eines klar ist: Wer hier durchkommen will, der muss die Furcht überwinden.
  • 9. Gebändigte Löwen: Das wird auch heute wieder auf vielen T-Shirts der Huskies-Fans stehen: Löwenbändiger. Mit dem Schriftzug „Nach 5698 Tagen ausgeflucht“ wird so an den ersten Sieg in Frankfurt seit 16 Jahren erinnert. Und Löwen: Das war nicht mal ein Freitag, der 13.!
  • 10. Freitag, der 13.: Kann nun mal für einen kein guter Tag werden, wenn zwei Eishockeyteams aufeinandertreffen. Die Huskies haben im Hessenderby lange genug gelitten. Jetzt ist endgültig Frankfurt dran mit Zittern. Am Albtraum-Freitag!

Von Frank Ziemke und Michaela Streuff

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