Nur das Wetter spielte nicht mit

Wingas-Cup klang aus: Der Liebling feierte vierten Geburtstag

Kleiner Star des Pausenspiels: Vincent Vaupel an seinem vierten Geburtstag.

Kassel. Reichlich unfair war es ja vom Wettergott: Kaum hatte die Fanparty vor der Eissporthalle am Donnerstagabend begonnen, kaum hatte die Liveband Rockmachine die ersten Gitarrenriffs erklingen lassen, da begann es zu regnen.

Immerhin: Der guten Laune unter den 500 Fans, die den Wingas-Cup vor der Eissporthalle ausklingen ließen, tat das keinen Abbruch. Einig waren sich alle: Das von Sponsor Wingas ausgerichtete Turnier mit den Huskies und drei Teams aus der Klasse-Liga KHL hatte viel Spaß gemacht.

Die Fans

„Ich hätte nie gedacht, dass unsere Mannschaft so gut mithalten kann nach nur einer Woche Training“, sagte Frank Thöne aus Liebenau-Niedermeiser, der seit mehr 20 Jahren mit Nachbar Hugo Heuser die Spiele der Huskies besucht. „Alle Erwartungen sind übertroffen worden: die tolle Beteiligung der Zuschauer, die Organisation, das Auftreten der Huskies – das war ein super Erfolg. Wir würden uns freuen, wenn es eine Fortsetzung für das Turnier gäbe.“

Der Nachwuchs

Das nicht nur, weil die Kasseler gegen Olympiasieger und Weltmeister antraten, sondern auch, weil sich besondere Momente für den Eishockey-Nachwuchs ergaben. Die U 12 trainierte mit einem Coach von Dinamo Riga, und einer der Kleinsten hatte am Donnerstag einen großen Auftritt. An seinem vierten Geburtstag wurde Vincent Vaupel zum Publikumsliebling. Im Einlagespielchen hatte der Knirps mit der Nummer 24 auf Höhe des Mittelkreises mit der Standfestigkeit zu kämpfen, hatte aber stets konzentriert das Spiel im Blick. Am Ende wurde er unter dem Beifall der Fans vom Schiedsrichter vom Eis getragen.

Seit gut einem Jahr ist der Junge aus Schauenburg-Elgershausen dabei und darf nun endlich in der U 8 ran. „Seitdem er es allein bis zur Blauen Linie schafft, gibt er sich nicht mehr mit der Laufschule zufrieden“, berichtet Mama Franziska über Filius Vincent, der so gern noch ein zweites Mal aufs Eis wollte.

Fabian Kuba (9) aus der U10 der Eishockey-Jugend hatte ein ähnliches Gänsehauterlebnis: „Wir haben am Mittwoch das Pausenspiel gemacht. Das war richtig cool.“ Papa Martin ergänzte: „Es ist doch mal was anderes, als nur gegen Frankfurt, Bietigheim und Bad Nauheim zu spielen.“

Der sieben Jahre alte Fabio nutzte derweil die Gelegenheit und holte sich aufs 20 Jahre alte Trikot von Ex-Husky Matthias Kolodziecjzak ein Autogramm von seinem Lieblingsspieler – sehr zur Freude von Mama Tanja Hummel. „Ich hatte damals eine Dauerkarte und habe Kollos Trikot behalten.“ Nun arbeitet sie bei Wingas. „Die Stimmung war klasse, auch für die anderen Fans.“ Sven Albert vom Fanklub Society, der den Fanshop betreibt, betonte: „Das war genial, beste Werbung für Kassel und die Huskies.“

Die Sponsoren

Klar, dass auch die Begeisterung in Reihen der Huskies-Sponsoren groß war. Edmund Schlummer (Schlummer Management Consulting) äußerte sich stellvertretend: „Es ist phänomenal, was Wingas und die Huskies auf die Beine gestellt haben – und das in der Ferienzeit. Das Turnier ist ein Riesengewinn über die Stadtgrenzen hinaus.“ Schlummer lobte das Interesse des Sponsors, auch an anderen Standorten das Turnier auszurichten. Aber: „Es sollte unbedingt eine Wiederholung in Kassel geben. Hier ist schließlich der Hauptsitz von Wingas.“

Bildergalerie: Abschlusstag beim Wingas-Cup in der Eissporthalle

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