11:0 gegen Mainz: Regionalliga kann für Huskies kommen 

Kassel. Sie wurden empfangen von einem Karnelvalsmarsch und mit dem Kasseler Prinzenpaar auf dem Eis. Doch den Eishockeyspielern der Mainzer Wölfe verging ganz schnell das Lachen.

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Das Spitzenspiel der Hessenliga, die Partie, die über den Aufstieg entscheiden würde, es wurde zu einer einseitigen Angelegenheit ohne Spannung.

6200 Zuschauer in der ausverkauften Kasseler Eishalle feierten einen triumphalen Auftritt ihrer Mannschaft, die dem bisherigen Tabellenführer turmhoch überlegen war. 11:0 (6:0, 1:0, 4:0) hieß es am Ende für die Gastgeber.

Die Feier, die dann in der Eishalle stattfand, war zwar noch keine Aufstiegsfeier - schließlich sind noch zwei Partien auszutragen. Doch Zweifel gibt es nicht: Auf dem Weg zurück in höhere Eishockeygefilde haben die Huskies die erste Etappe souverän gemeistert. In der kommenden Saison wird es in Kassel heißen: "Regionalliga ist schön!"

Huskies bezwingen Wölfe aus Mainz

 © Schachtschneider
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"Ihr seit nur ein Karnevalsverein", sangen die Anhänger auf dem Heuboden bereits nach zwölf Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Patrick Schädel gerade das 3:0 erzielt. Und schon jetzt war jedem in der Halle klar, dass diese Partie nur einen Sieger haben würde. "Ich bin unglaublich zufrieden. Im ersten Drittel haben wir richtig gezeigt, was wir können", freute sich Trainer Milan Mokros.

Die Gastgeber waren einfach in allen Belangen besser. Und sie hatten vom ersten Bully an die Richtung vorgegeben. Angriff um Angriff rollte auf die Gäste zu, die sich zunächst mit gebündelten Kräften zu wehren versuchten.

Vier Verteidiger, zweieinhalb Sturmreihen - es nutzte jedoch alles nichts. Bei den Huskies wirkte das Zusammenspiel der Talente aus den eigenen Reihen mit den eigens für das Spitzenspiel geholten Routiniers wie aus einem Guss. Jason Meyer und Josef Reznicek waren in der Defensive eine Bank und fanden immer wieder Zeit, sich ins Angriffsspiel einzuschalten. Reznicek traf dann auch zum 5:0 (16.).

Paul Geddes zeigte tolle Antritt auf dem Flügel - so wie vor dem frühen 1:0 (4.), dass ein junger Neuer vollendete: Marc Roedger traf und erwies sich als echte Bereicherung des Huskies-Spiels. Der hauseigene Nachwuchs stand da aber in nichts nach. Patrick Schädel, Patrick Berendt und Florian Böhm waren ebenfalls stets schneller als ihre Gegenspieler und sorgten mit ihren Treffen dafür, dass die Partie schon ab dem zweiten Drittel zum Schaulaufen geriet. "Pohlheim war besser", höhnte der Heuboden. Und natürlich waren auch wieder Pohlheimer in der Halle.

Sie konnten im Mitteldrittel ebenso etwas durchschnaufen wie die Gäste. Huskies-Torhüter Julian Meyer zeichnete sich nun sogar einige Male aus. Den einzigen Treffer aber erzielten natürlich die Gastgeber durch Schädel. So blieb es auch im letzten Drittel, in dem Mainz sich weiter tapfer wehrte, aber dann doch noch gedemütigt wurde. Florian Böhm und Alexander Heinrich trafen innerhalb einer Minute zweimal in Unterzahl zum 9:0 und 10:0. Deutlicher kann Überlegenheit nicht ausgedrückt werden. Und mit dem zehnten Treffer begann die große Aufsteigerparty, in der auch noch Shane Tarves zu seinem Tor kam. In der Eishalle gab es nun nur noch Feierbiester. Ihr Lieblingslied: "Nie mehr Hessenliga!" Und der EJK-Vorsitzende Marc Berghöfer jubelte: "Weltklasse. Die Regionaliga kann kommen." (frz)

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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