300 Zuschauer beim öffentlichen Training

Lockere Stimmung beim Lesertreff mit den Kassel Huskies

Kassel. Braden Pimm macht nicht nur auf dem Eis einen guten Eindruck. Der kanadische Neuzugang der Kassel Huskies scheint ein cleveres Kerlchen zu sein.

Jedenfalls weiß er, was die Fans des heimischen Eishockey-Zweitligisten hören wollen. „Hi, ich bin Braden Pimm. Ich bin die Nummer 64. Und Frankfurt ist scheiße“, sagte der Stürmer bei seiner Vorstellung.

Damit war die Stimmung beim Leserteff der Sportredaktion mit den Huskies vor dem Saisonstart auch schon bestens. Rund 300 Fans feierten Pimm für seine Spitze gegen den Erzrivalen aus Südhessen, der am Freitag zum Auftakt Gegner in der Eishalle sein wird. Klar, dass sich auch in den Gesprächen, die die Redakteure Gerald Schaumburg und Gerd Brehm am Rande des öffentlichen Trainings mit Spielern, Trainer und Management führten, immer wieder um das Derby drehten.

Es gab ja auch einiges zu besprechen. Und die Laune, das war auch während der Übungseinheiten zu merken, ist richtig gut. Immer wieder wurden Späße und Faxen gemacht beim Showtraining, das die Huskies eigens für den Lesertreff angesetzt hatten. Nachdem Gerald Schaumburg für seine Begrüßung von den Nachwuchsspielern Yannik Valenti und Leo Ewald auf das Eis begleitet worden war, wurde es für die Zuschauer gleich lustig und informativ. Sören Sturm erklärte augenzwinkern, dass er den gleichen Frisör habe wie Trainer Rico Rossi (beide haben eher weniger Haare). Austin Wycisk nehauptete, dass er die Nummer 24 trage und 24 Jahre alt sei (er unterschlug zehn Jahre). Und Kapitän Manuel Klinge meinte, dass er aus Kassel komme und in der kommedne Saison wohl die Nummer 9 tragen werde (trug er immer, wird er immer tragen, wird wohl nie jemand anders tragen.)

Lockere Stimmung beim Lesertreff mit den Kassel Huskies

Rico Rossi antworte auf die Frage von Gerd Brehm, warum der Playoff-Bart schon wachse: „Ich bin einfach zu faul zum Rasieren.“ Er erklärte, dass er und die Mannschaft mit viel Spaß bei der Sache seien, denn: „Menschen, die Spaß an der Arbeit haben, leisten auch mehr.“ Wie aufmerksam selbst die jungen Fans schon sind, erfuhrt der Trainer auch. Leon Egenolf, der bei den Kleinstschülern spielt, wollte wissen, „wo der Adriano ist.“ Stürmer Carciola nämlich fehlte. Er war beim Arzt.

Manager Joe Gibbs berichtete von über 1300 verkauften Dauerkarten, versprach für die Saison: „Wir werden euch nicht enttäuschen.“ Und: „Die beste Werbung ist Erfolg. Und Freitag wollen wir beginnen mit der Werbung.“

Womit das Thema wieder beim Spiel gegen Frankfurt war. Zum Abschluss des Trainings verabschiedete sich die Mannschaft mit La Ola von den Fans. Und hofft, dass dies schon die Übung für das Derby war.

Video: Die Mannschaft stellt sich vor

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