Heute: Paul Gardners schwarze Micky-Maus-Krawatte

Neues von den Löwen Frankfurt: Was macht eigentlich Kassels Playoff-Gegner?

Kassel. Im DEL2-Playoffs-Viertelfinale treffen die Kassel Huskies auf Erzrivale Frankfurt. An dieser Stelle sammeln wir Neues vom Kasseler Gegner - mit einem Augenzwinkern.

Suche nach einer neuen Krawatte

Paul Gardner trägt gern Walt-Disney-Motive auf seiner Krawatte. Eigentlich ist das ja ein wirklich nettes Markenzeichen des Frankfurter Coaches. Nicht so beim ersten Playoff-Derby gegen die Kassel Huskies.

Mal ehrlich: Die Variante, für die er sich am Dienstag entschieden hatte, taugte nun wirklich wenig als Stimmungsaufheller oder gar Mutmacher für seine Mannschaft: Schwarze Micky-Mäuse. Trister geht’s doch kaum. Aus dem Löwen-Lager war nun zu vernehmen, dass der Trainer vor künftigen Spielen über die Aufstellung entscheidet, aber nicht mehr über die Krawatte, die er trägt.

Löwen Frankfurt gründen Fan-Beirat

Der Zeitpunkt überrascht, jetzt da die Eishockey-Saison auf die Zielgerade einbiegt. Die Löwen haben einen Fan-Beirat gegründet, der die Arbeit ihres Fan-Beauftragten unterstützen soll.

Bei genauem Hinsehen ist der Zeitpunkt zu Beginn des Playoff-Derbys gegen die Huskies aber doch bestens gewählt. Denn: In den kommenden Wochen wird einiges an Arbeit auf die Beiratsmitglieder zukommen. Da ist zunächst natürlich Hilfe bei der Trauer-Bewältigung. So ein Playoff-Aus schmerzt. Erst recht eines gegen einen hessischen Rivalen. Fans fallen in ein Loch, wenn die Saison plötzlich endet. Anregungen für die Freizeitgestaltung stehen deshalb mutmaßlich auch auf der Beirats-Agenda. Wettbewerbe im Gummihuhn-Weitwurf sind angedacht. Ebenso gemeinsame Besuche im Zoo. Treffpunkt: Löwen-Gehege.

Sehr nützlich: Die geplante Einrichtung einer Klatschpappen-Sammelstelle. Viele dieser aus dem Frankfurter Eishockey nicht wegzudenkenden Stimmungsmacher sind nach dem Viertelfinale noch nutzbar. So entsteht im Negativen Nützliches: Die Löwen helfen mit diesem Statement gegen die Wegwerfgesellschaft der Umwelt. Reicht ja auch, grad rausgeworfen worden zu sein.

Bau erster veganer Kita

800 Tageseinrichtungen für Kinder gibt’s in Frankfurt. Die 801. aber ist eine, die, sagen wir mal, heraussticht. Warum? Weil’s ihr Konzept nicht alle Tage gibt. Im Stadtteil Bockenheim baut der Trägerverein Veggie-Kids nämlich die erste vegane Kita. Vegan heißt, auf tierische Produkte zu verzichten. Nicht nur Fleisch ist tabu, sondern auch Honig, Eier oder Milch – und damit auch der Kinder liebstes Naschzeug in seiner ursprünglichen Form auf Milch-Kakaobasis: Schokolade. 

Ein eigens angestellter Koch kocht frisch nach den Plänen einer Ernährungsberaterin. „Wir wollen nicht so ein Alufolien-Dings, das warm gemacht wird“, sagt ein Mitglied der Initiative. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung aber empfiehlt rein pflanzliche Kost für Kinder nicht, da sie zu deren ausreichender Versorgung nicht geeignet sei. 

Vegane Ernährung ist natürlich auch nichts für Löwen. Die brauchen bekanntlich eher Fleisch, um auf Touren zu kommen. Das dürfte auch für die Eishockey-Löwen gelten. Die wären im Playoff-Viertelfinale gegen die Huskies ab Dienstag sonst eher zahnlose Welpen. Wobei: Den Kasselern würde das sicherlich gefallen.

Zu guter Letzt

In unserem Städteduell vergleichen wir die Heimaten der beiden Erzrivalen.

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