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Mainzer Trainer hat Angst vor Kraftverschleiß

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Kassel. Die Mainzer Wölfe kommen als Spitzenreiter, doch Trainer Roger Nicholas stapelt vor dem Spiel bei den Huskies tief. „Wir werden versuchen, Kassel zu ärgern“, kündigt der 52-Jährige an, ergänzt jedoch: „Wir haben einen sehr kleinen Kader. Wir werden dem Kasseler Druck entgegentreten, aber ich weiß nicht, ob unsere Kraft bis zum Schluss reicht.“ Und wie genau will er Kassel ärgern? „Meine Taktik werde ich nicht verraten“, sagt er lachend. „Aber wenn Kassel unkonzentriert wird oder zu aggressiv zur Sache geht, ist das unsere Chance.“ Er warnt seine Spieler jedoch vor der Zuschauerkulisse. Tausende werden am Sonntag gegen Mainz sein, das die eigenen Heimspiele vor nicht mehr als 150 Zuschauern austrägt. „Das kann für einige meiner Akteure zum Problem werden“, sagt Nicholas, der versucht, sie darauf psychologisch vorzubereiten.

Verständnis für Verstärkung

In den Verstärkungen der Huskies sieht er kein Problem. „Das kann ich ihnen nicht übelnehmen. Ich würde das gleiche machen.“ Und wie wichtig wäre der Aufstieg für die Mainzer Wölfe? „Die Bedeutung, die der Aufstieg für uns hätte, ist mit der für Kassel nicht vergleichbar. Für uns wäre es interessant, aber ein schwerer Kraftakt, es so hinzubiegen, dass wir in die nächste Liga gehören. Für Kassel aber ist der Aufstieg existenziell.“ (mis)

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