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Ex-Husky Tobias Wörle mit Bad Nauheim zu Gast: „Man fühlt da schon mit“

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Von: Pascal Spindler, Björn Friedrichs

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Bad Nauheims Tobias Wörle begann seine DEL-Karriere 2005 bei den Kassel Huskies. Heute ist er mit den Roten Teufeln in Kassel zu Gast.
Bad Nauheims Tobias Wörle begann seine DEL-Karriere 2005 bei den Kassel Huskies. Heute ist er mit den Roten Teufeln in Kassel zu Gast. © imago images/Beautiful Sports

Drei Hessenderbys in fünf Tagen, Teil eins: Heute ist der EC Bad Nauheim bei den Kassel Huskies zu Gast. Wir haben mit Nauheims Tobias Wörle gesprochen.

Kassel – Es werden besondere Derbytage für die weiterhin ersatzgeschwächten Kassel Huskies. Ehe am Samstag und Montag zwei Duelle gegen die Löwen Frankfurt warten, ist heute der EC Bad Nauheim zu Gast in der Eissporthalle (19.30 Uhr). Für einen wird das Gastspiel in Kassel eine Reise in die Vergangenheit: Tobias Wörle blickt voraus auf das Hessenderby.

Seine Zeit in Kassel liegt inzwischen über 15 Jahre zurück. In der Saison 2005/06 stand Wörle 55 Mal in DEL und Playdowns für die Huskies auf dem Eis, den Abstieg konnte er nicht verhindern. „Ich verbinde mit Kassel trotzdem schöne Erinnerungen. Ich habe dort meine ersten Schritte in der DEL gemacht und es sind ja auch heute noch ein, zwei Dinosaurier – wie zum Beispiel Betreuer Frank Schönewolf – von damals mit dabei“, sagt der inzwischen 37 Jahre alte Wörle schmunzelnd.

Viele Ausfälle auch bei den Gästen

Nicht nur bei den Huskies, auch bei Bad Nauheim ist die personelle Lage angespannt. „Wir haben wahnsinniges Verletzungspech und dazu noch ein paar Coronafälle“, sagt Wörle. Zuletzt fehlten unter anderem mit Huba Sekesi, Tomas und Kevin Schmidt, Eric Stephan, Philipp Wachter, Taylor Vause sowie Christoph Körner zahlreiche Stammkräfte. Weil nur noch ein nomineller Verteidiger zur Verfügung steht, muss Flügelstürmer Wörle aktuell hinten aushelfen. „Wir waren recht glücklich ohne Corona durch die Saison gekommen. Einen Tag vor der Spielplanänderung hat es uns dann auch erwischt, das war natürlich der Super-GAU. Selbst mit einem vollen Kader wäre das Programm schon knackig“, sagt Wörle.

Ähnlich sehen es auch die Huskies selbst. „Über den Spielplan lässt sich streiten. Wir haben wenig Spieler, dafür viele Spiele. Es ist oft so, dass an die Sportler am wenigsten gedacht wird“, sagt Rückkehrer Michi Christ, der heute gegen Bad Nauheim seine 611. Partie für die Huskies machen könnte. Und Stürmer Paul Kranz ergänzt: „Es wird nicht einfach, aber es kommen ja sicherlich bald wieder ein paar Spieler zurück. Durch das Training und die vielen Spiele findet man auch Schritt für Schritt zurück zur Kondition. Dann wird das wieder.“ Bei den arg corona-gebeutelten Huskies bestehe zumindest die Hoffnung, dass ein oder zwei Akteure zurückkehren, so Pressesprecher Jason Schade.

Wörle: „Wollen drei Punkte holen“

„Man fühlt da schon mit, es ist eine bescheidene Situation“, sagt Wörle. Nichtsdestotrotz: Nach zwei knappen Niederlagen in Freiburg und Ravensburg „wollen wir in Kassel wieder drei Punkte holen.“ Für den Allrounder selbst ist es auch deshalb ein besonderes Spiel, weil er beim ersten Auftritt der Roten Teufel in Kassels umgebauter Eissporthalle nicht dabei war. „Das war das einzige Spiel, das ich verpasst habe. Ich freue mich darauf, die neue Halle zu sehen – mit voller Auslastung wäre das Derby natürlich noch schöner.“

Von Björn Friedrichs Und Pascal Spindler

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