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Heimwerken und Kurzurlaub: So verbrachten die Huskies die Deutschland-Cup-Pause

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Von: Pascal Spindler, Björn Friedrichs

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So unterschiedlich haben die Kassel Huskies die Pause in der DEL 2 verbracht: Einige Spieler wie Tim McGauley (rechts, an der Küste Irlands) waren im Urlaub, Joel Keussen hingegen half im Elternhaus als Handwerker aus. Alle
So unterschiedlich haben die Kassel Huskies die Pause in der DEL 2 verbracht: Einige Spieler wie Tim McGauley (rechts, an der Küste Irlands) waren im Urlaub, Joel Keussen hingegen half im Elternhaus als Handwerker aus. Alle © Privat/nh

Fünf Tage hatten die Spieler der Kassel Huskies frei, nutzten die Zeit vor allem für Kurztrips durch Europa. Heute ist die Mannschaft wieder in der DEL 2 gefordert, trifft ab 20 Uhr auf die Eispiraten Crimmitschau.

Kassel – Die kurze Deutschland-Cup-Pause ist vorbei: Ab heute geht es für die Eishockeyprofis der Kassel Huskies in der DEL 2 weiter. Und das mit einer Premiere: Erstmals in dieser Saison treffen die Huskies auf die Eispiraten Crimmitschau. Erstes Bully ist um 20 Uhr.

Fünf Tage hatten die Huskies frei, seit Samstag stehen sie nun wieder auf dem Eis. Einige Spieler fuhren für einen Kurzurlaub weg, manche blieben aber auch in Kassel und der Region. Vor allem die nordamerikanischen Profis nutzen die Deutschland-Cup-Pause gerne, um Europa etwas besser kennenzulernen. „Die Pause tut jedem gut – egal, ob alt oder jung. Man kann andere Städte oder die Familie sehen, ist mit dem Kopf mal nicht beim Eishockey“, sagt Darren Mieszkowski. Er war für drei Tage mit Teamkollege Tom Geischeimer in Amsterdam, dort trafen die Youngster auch auf Mitspieler. „Wir sind Jamie Arniel über den Weg gelaufen, das war aber ein Zufall“, so Mieszkowski.

Kassel Huskies: Seit dem vergangenen Wochenende wieder auf dem Eis

Seit dem Wochenende bereiten sich die Huskies nun aber wieder auf das Spielgeschehen vor. „Man vermisst den Sport dann nach so einer Pause auch schnell wieder“, sagt Mieszkowski schmunzelnd. Erstmals heißt der Gegner heute Crimmitschau. Für die Eispiraten lief es vor der Pause nicht gut. Drei Niederlagen gab es da in Folge. Aktuell steht der ETC nur auf Rang elf und müsste Stand jetzt in den Playdowns gegen den Abstieg spielen. Ein Blick auf die Tabelle verrät aber auch: Crimmitschau ist durchaus offensivstark (56 Treffer, Kassel: 60) und kassiert im Vergleich zu den anderen Kellerteams auch deutlich weniger Gegentore (54, Kassel: 36).

Ungewöhnlich ist bei den Eispiraten auch, dass die zwei Topscorer keine Importspieler sind. Patrick Pohl (sieben Tore, zehn Vorlagen) und der erst 20-jährige Filip Reisnecker (zehn Treffer, sieben Assists) teilen sich Platz eins vor den Finnen Henri Kanninen (15 Scorerpunkte) und Jasper Lindsten (14) sowie dem Kanadier Mathieu Lemay (14).

Ein Blick auf die vergangenen Spielzeiten zeigt außerdem: Die Eispiraten haben sich zu einem Angstgegner der Huskies gemausert. Vergangene Saison verloren die Huskies alle drei Spiele, insgesamt gab es seit Sommer 2018 sechs Huskies-Siege und elf Niederlagen. Der letzte Sieg in Westsachsen ist fast drei Jahre her, am 15. Dezember 2019 siegte Kassel 4:1. „Spiele in Crimmitschau sind immer schwer. Das Stadion ist nicht das modernste, aber es hat ein cooles Flair“, sagt Mieszkowski. Besonders wird das Spiel auch für Vincent Schlenker. Er war nach sieben Jahren in Crimmitschau vor der Saison nach Kassel gekommen. (Von Björn Friedrichs und Pascal Spindler)

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