Heute um 19.30 Uhr – Stürmer verlängert

Mit Merl zum dritten Sieg? Huskies wollen in Weißwasser nachlegen

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Die Huskies sind den Lausitzer Füchsen wieder einen Schritt voraus: In dieser Szene ist Thomas Merl schneller als sein Weißwasseraner Gegenspieler Dennis Swinnen.

Kassel. Hat der 6:1-Sieg vom Sonntag Signalwirkung? Die Huskies hoffen es. Heute (19.30 Uhr) treten Kassels Eishockeyspieler zum vierten Spiel des Playoff-Viertelfinals bei den Lausitzer Füchsen an.

Ein Sieg in Weißwasser wäre wohl der Meilenstein auf dem Weg Richtung Halbfinale. Vor der Partie gab es als Mutmacher die nächste wichtige Personalie. Alles rund um das vierte Duell in dieser emotionsgeladenen Serie.

VERTRÄGE UND PERSONALIEN

Die Huskies setzten weiter Signale – auch bei den Vertragsverlängerungen: Nach Manuel Klinge, Alex Heinrich, Phil Hungerecker und Markus Keller wird auch Stürmer Thomas Merl weiter für die Kasseler auf Puckjagd gehen. Der 25-Jährige verlängerte seinen Vertrag bis 2018 und erklärte: „Ich freue mich auf mein drittes Jahr mit den besten Fans im Rücken. “ Merl hat in dieser Spielzeit in 54 Spielen 16 Tore erzielt und 28 Treffer vorbereitet. Geschäftsführer Joe Gibbs beschreibt den Bayern als „einen stillen Anführer“.

Am heutigen Dienstag will Merl zum wichtigen dritten Sieg beitragen, damit er sein Ziel weiter im Auge haben kann: „Ich möchte mit den Huskies den Titel verteidigen.“ Trainer Rico Rossi hat auch alle Mann an Bord – und wird wohl auf die bewährte Formation setzen.

STIMMEN UND STIMMUNGEN

Es war das erste Spiel mit richtigem Playoff-Kitzel in Kassel nach dem etwas verhaltenen Auftakt am Dienstag. Die Unterstützung durch die Huskies-Fans war großartig, auch die rund 150 Anhänger aus Weißwasser trugen ihren Teil zur tollen Stimmung in der Halle bei. Die Auseinandersetzung auf dem Eis war geprägt von Härte, artete aber nicht aus. „Es war ein kompaktes, ein aggressives Spiel. Jeder Check wird zu Ende gefahren“, sagte Rossi. Das sei in diesem Duell besonders interessant, weil sein Team die zweitgrößte Mannschaft, die Füchse die größte der Liga hätten. Rossis Gegenüber Hannu Järvenpää pflegte weiter die Ironie: „Es war heute nicht genug von unserer Seite. Aber am Dienstag treffen wir dieses nette Team wieder.“ Und er kündigte den Huskies den nächsten schweren Gang an: „Es steht in der Serie erst 2:1, es ist noch nicht das finale Ergebnis.“

PENALTY UND POWERPLAY

Der Schlüsselmoment des Sonntags war der Penalty, den Markus Keller im zweiten Drittel souverän parierte. Eine Szene mit Signalwirkung für das ganze Team. „Er ist eben einer unserer Top-Spieler, man hat heute wieder gesehen, warum“, lobte Rossi den Torhüter. Getoppt wurde das noch, als Manuel Klinge später seinen Penalty souverän verwandelte. Ganz wichtig auch angesichts der zahlreichen Strafzeiten, die beide Teams kassieren: Das Powerplay. Und das sprach diesmal klar für die Huskies, die bei Überzahl drei Treffer schossen. Den Füchsen gelang das nur einmal.

JUBILÄEN UND GEBURTSTAGE

Überragender Mann und dann noch Jubilar am Sonntag: Manuel Klinge. Der Kapitän erzielte drei Tore, der Penalty war sein 300. Treffer für die Huskies. Klinge hatte also genauso Grund zur Freude wie Joe Gibbs. Der Geschäftsführer feierte seinen 57. Geburtstag. Die Familie war da, als Geschenk gab es einen deutlichen Sieg. Ein Wunsch blieb aber doch noch: „Ich hoffe, dass wir Dienstag nachlegen“, sagte Gibbs. 

Wir übertragen die Party ab 19.30 Uhr live im Ticker und im Radio.

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