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Huskies nach Derbyerfolg: Mit klarer Sicht zum nächsten Sieg?

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Von: Pascal Spindler

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Torjubel im Nebel: Husky Darren Mieszkowski (Mitte) feiert das zwischenzeitliche 1:1 gegen Bad Nauheim. Am Ende stand ein 5:3-Sieg der Kasseler.
Torjubel im Nebel: Husky Darren Mieszkowski (Mitte) feiert das zwischenzeitliche 1:1 gegen Bad Nauheim. Am Ende stand ein 5:3-Sieg der Kasseler. © Patrick Scheiber/Jan Huebner

Die Kassel Huskies treffen nach dem Derbysieg in Bad Nauheim heute auf die Lausitzer Füchse. Das erste Bully ist für 19.30 Uhr angesetzt. Es soll der neunte Sieg in Folge her.

Kassel – Bei den Kassel Huskies geht es weiter Schlag auf Schlag. Nach dem 5:3-Derbysieg am Sonntag in Bad Nauheim steht für Kassels Eishockeyprofis heute bereits das nächste Ligaspiel an. Ab 19.30 Uhr empfangen die Huskies die Lausitzer Füchse aus Weißwasser.

Der Blick zurück

„Letztlich war es eine sehr gute Teamleistung und wir sind froh, dass wir gewonnen haben“, zeigte sich Kassels Trainer Bo Subr nach dem Derbyerfolg in Bad Nauheim zufrieden. Tim Coffman brachte die Gastgeber bereits nach 44 Sekunden in Führung, Darren Mieszkowski (17.) und Jake Weidner (18.) drehten die Partie noch vor dem ersten Drittelende, Lois Spitzner legte nach 21 Minuten den dritten Huskies-Treffer nach. „Wir haben viel Druck gemacht, sind 3:1 in Führung gegangen und hatten in dieser Phase sogar noch Chancen auf ein viertes oder fünftes Tor. Dann kam Bad Nauheim zurück und wir sind ein bisschen von unserem Spielplan abgekommen“, stellte Subr fest.

Fabian Herrmann (36.) und Taylor Vause (42.) sorgten mit ihren Treffern für den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch die Huskies stabilisierten sich schnell. Maximilian Faber (52.) und Jake Weidner (59.) schossen das Team schließlich zum Derbysieg. Huskies-Angreifer Spitzner: „Es war ein super Spiel. Wir haben unsere Stärken ausgespielt und verdient gewonnen.“ Von den lauten Heimfans habe sich die Mannschaft nicht beeinflussen lassen, problematischer sei da schon der dichte Eisnebel über dem Spielfeld gewesen: „Von der Roten Linie hat man manchmal gar nicht das Tor gesehen. Das war schon verrückt. Aber auch das haben wir gut angenommen.“

Der Blick nach vorn

Der Erfolg in Bad Nauheim war der achte Huskies-Sieg in Serie – und der positive Lauf soll weitergehen. Heute Abend sind die Lausitzer Füchse in der Eissporthalle zu Gast. Für Spitzner ein Team, das die Kasseler nicht unterschätzen sollten: „Weißwasser hatte in der Vergangenheit immer eine gute Truppe. Es wird wieder ein Spiel, in das wir uns reinkämpfen müssen. Aber wir sind gut drauf, haben uns als Team gefunden und jeder bei uns weiß, welche Aufgabe er besitzt.“

Hoffentlich gilt das auch gegen die Füchse. Die haben zwar einen katastrophalen Saisonstart hingelegt, aus den ersten acht Partien sieben verloren, zuletzt zeigte die Formkurve allerdings wieder nach oben. Am Freitag gewann das Team bei Aufstiegsaspirant Dresdner Eislöwen 3:1, am Sonntag gab es einen 5:2-Erfolg gegen die Selber Wölfe.

Bei beiden Spielen war mit Lewis Zerter-Gossage erstmals ein Neuzugang dabei, der eigentlich von den Berliner Eisbären aus der DEL verpflichtet wurde, nun aber leihweise in Weißwasser Eiszeit sammeln soll. Für die Füchse ein Glücksgriff, glänzte Zerter-Gossage für das mit zahlreichen Ex-Huskies gespickte Team doch gleich mit vier Scorerpunkten. Vor allem ihn sollten die Kasseler also im Griff haben, wenn die Siegesserie weitergehen soll. (Von Pascal Spindler)

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