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Mokros: „Anspannung musste raus“

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Die eigene Mannschaft nass gemacht, auf Knien den Fans übers Eis entgegengerutscht, Dauerlächeln im Gesicht: So losgelöst und glücklich wie am Samstagabend haben Huskies und Fans Trainer Milan Mokros noch nie erlebt.

Irgendwann im Jubeltaumel, eine halbe Stunde nach Spielende, haben wir kurz mit ihm gesprochen.

Herr Mokros, Sie tragen immer noch Ihre biergetränkte Kleidung. Noch gar nicht an Umziehen gedacht?

Milan Mokros: „Nein, ich habe die Befürchtung, dass die Bierdusche noch nicht alles war und die Jungs sich noch etwas anderes überlegt haben. Umziehen werde ich mich später. Ralf Hartfuß und Oliver Wohlrab, die mich mit Bier übergossen haben, habe ich es schon heimgezahlt vorhin in der Kabine.“

Wie wie fühlt sich so eine Bierdusche denn an?

Mokros: „Sie ist klebrig, aber sie hält meinen Körper zusammen.“

Ihre Spieler hatten dabei sichtlich Spaß. Vorgelegt aber hatten Sie mit Ihrer Sektdusche kurz vor Ende des Spiels. Woher kam die Idee?

Mokros: „Ich wusste, dass die Jungs etwas vorbereitet hatten. Deshalb hatte ich eine Flasche Sekt dabei. Die habe ich tags vorher auf dem Markt von einem Freund bekommen. Der hat sie mir gegeben mit den Worten: Milan, schütte die über die Jungs. An diese Empfehlung habe ich mich gehalten.“

Sektdusche, Humba, Vorrutscher auf dem Eis: Sind Sie Kassels neues Feierbiest?

Mokros (grinst): „Nein. Manchmal muss die Anspannung einfach raus. Die Erleichterung, das Glücksgefühl am Ende, waren viel besser als ich gedachte hatte. Die richtige Party aber kommt ja erst nächste Woche.“

Sagt es, gibt wieder Autogramme auf Trikots, Hefte und einen nackten Bauch und verschwindet im bierdurchtränkten Trainingsanzug im VIP-Raum. (mis)

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