Start der Vorbereitung in Lauterbach

Morgen gehen die Huskies aufs Eis

Dieses Bild gibt es dieses Jahr nicht: Die Huskies stellen sich beim Mediaday vor der Saison in der Eissporthalle zum Mannschaftsfoto auf. Sportdirektor Manuel Klinge verschafft sich einen Überblick. Wegen des Hallenumbaus haben die Huskies ihre Fotos in Wabern gemacht.
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Dieses Bild gibt es dieses Jahr nicht: Die Huskies stellen sich beim Mediaday vor der Saison in der Eissporthalle zum Mannschaftsfoto auf. Sportdirektor Manuel Klinge verschafft sich einen Überblick. Wegen des Hallenumbaus haben die Huskies ihre Fotos in Wabern gemacht.

Die Eissporthalle in Kassel wird bekanntlich umgebaut – das sorgt dafür, dass sich Huskies und Mitarbeiter in der Vorbereitung umstellen müssen.

Kassel – Diese Saisonvorbereitung wird anders. Ungewohnt, auf fremdem Eis, fern von der eigenen Heimat. Das Programm steht nun fest.

Seit Sonntag sind alle Spieler in Kassel, auch die ärztlichen Untersuchungen wurden bereits absolviert. „Jonas Neffin hat am Sonntag erst noch für Iserlohn 30 Minuten im Tor gegen Köln gespielt und ist dann am Abend angereist“, sagt Manuel Klinge. Für den Sportdirektor der Kassel Huskies waren die vergangenen Wochen mit einigen Sonderaufgaben bestückt: Kaderplanung, Suche nach Trainingsorten und -alternativen, dazu die Unterbringung – und das im Büro mitten in der Großbaustelle Eissporthalle.

Erst Lauterbach, dann Hanover

Jetzt kann es aber losgehen. Am Mittwoch starten die Huskies ins Mannschaftstraining. Im mittelhessischen Lauterbach steht die erste Einheit auf Eis bevor. „Wir sind eine Woche in Lauterbach, übernachten aber in Kassel“, erklärt Klinge.

Nach einem gemeinsamen Frühstück geht es mit dem Teambus gen Süden, wo das Training auf dem Plan steht. Nach dem Mittagessen fahren die Huskies zurück nach Kassel, dort wartet eine Krafteinheit mit Athletiktrainer Marinko Neimarevic. „Marinko hat das Team letztes Jahr nicht nur körperlich, sondern auch mental super auf die anstrengende Saison vorbereitet“, sagt Klinge.

Wenn die Trainingswoche in Lauterbach vorbei ist, geht es für die Huskies in Niedersachsen weiter. In Hannover quartieren sie sich in einem Hotel ein, trainiert wird im nahegelegenen Mellendorf in der Halle der Scorpions, gegen die die Huskies am 10. September (20 Uhr) auch ihr erstes Testspiel bestreiten.

„Freie Tage werden jetzt weniger“

Zwei Einheiten auf Eis stehen dort pro Tag auf dem Programm, dazu kommt je eine Krafteinheit. „Die freien Tage werden jetzt weniger“, sagt Klinge schmunzelnd: „Bis zum 19. September sind wir in Hannover eingebucht. Alles weitere ist noch in der Schwebe, von da an beobachten wir auch die Situation in der Kasseler Halle von Tag zu Tag“, sagt Klinge. Aktuell laufe der Umbau nach Plan.

Am Wochenende waren die Spieler erstmals in der renovierten Kabine. „Da gab es das erste Kennenlernen und die ersten Gespräche“, so Sportdirektor Klinge. Die Schilder mit Namen und Trikotnummern waren angebracht, auch die Ausrüstung hing an den jeweiligen Plätzen der Spieler. Die Huskies starten morgen als eines der letzten DEL2-Teams in die Vorbereitung. „Nach der langen Saison sind wir aber nicht spät dran. Vier bis fünf Wochen Vorbereitung sind normal, die Jungs hatten nur eine kurze Sommerpause“, erklärt Klinge.

Ungewohnt ist diese Vorbereitung auch für die Journalisten, die sich mit den Huskies befassen. Einen sogenannten Mediaday, bei dem in den vergangenen Jahren das Mannschaftsbild sowie Porträtfotos gemacht und erste Kontakte zu Spielern geknüpft werden konnten, gibt es dieses Jahr wegen des Hallenumbaus nicht.

Die Fotos für Liga und eigenen Bedarf machten die Huskies gestern in Wabern, wo Medienvertreter nicht zugelassen waren. In dem Ort im Schwalm-Eder-Kreis wurde in einer Tennishalle eine Eisfläche bereitet, auf der sich die Spieler in den vergangenen Wochen bereits gelegentlich fit gemacht haben.

Von Björn Friedrichs

Klinge mit Kader „sehr zufrieden“

„Wir haben unseren Wunschkader zusammen und sind wirklich sehr zufrieden. Das sind gute Jungs, die alle Eishockey spielen können“, schätzt Sportdirektor Manuel Klinge ein. Er habe auf keiner Position Bedenken. Auch Alexander Bojarin bestreitet die Vorbereitung wieder bei den Huskies. Der 20-Jährige, der vergangene Saison aus dem Krefelder Nachwuchs nach Kassel gekommen war, stand in 27 Spielen im Huskies-Kader, war am Ende für Oberligist Herford aktiv. „Alex hat letztes Jahr einen Zweijahresvertrag unterschrieben und kriegt jetzt wieder die Chance, sich zu empfehlen“, erklärt Klinge.

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