Viertes Spiel in acht Tagen 

Nach 2:6: Huskies wollen heute gegen Freiburg Wiedergutmachung

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Ausgetanzt: Husky Matt Neal (links) hat gegen Ex-Husky Sören Sturm im Ravensburger Dress das Nachsehen.

Kassel. Kaum ein Tag vergeht derzeit ohne ein Punktspiel der Kassel Huskies in der DEL2. Der vierte Einsatz in acht Tagen steht heute an: Ab 19.30 Uhr empfängt das Team die Wölfe aus Freiburg.

Dabei gilt es, die 2:6-Heimniederlage gegen die Ravensburg Towerstars vom Mittwochabend aus den Köpfen zu bekommen (wir übertragen die Partie live im Ticker und im Radio).

Der rabenschwarze Tag

Denn nicht einmal 48 Stunden bleiben zur Aufarbeitung einer Partie, über die Rossi später sagte: „Wir können viel daraus lernen.“ Eine Aussage, die sich vor allem auf die ersten beiden Drittel des Nachholspiels gegen Ravensburg bezog, in denen die Huskies weit unter ihren Möglichkeiten und hinter den Erwartungen der 3700 Zuschauer geblieben waren. Denn drei Tage nach dem triumphalen 8:3 in Bietigheim gab’s ein böses Erwachen gegen die Towerstars. „Sie waren gradliniger, schneller, aggressiver – einfach das bessere Team“, brachte es Rossi auf den Punkt. Die Kasseler, die ohne den weiterhin verletzten Michi Christ und die beiden Wolfsburger Valentin Busch und Eric Valentin angetreten waren, unterlagen 2:6 (0:2, 1:4, 1:0).

Schon nach vier Minuten führten die Gäste 2:0 durch einen Doppelschlag in 33 Sekunden. Beide Treffer fielen nach demselben Schema: Kreisen um das Tor, Zuspiel vor das Tor, Schuss hinein in das Tor. Beim 1:0 hieß der Schütze Vincenz Mayer, beim 2:0 Robbie Czarnik.

Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, stand es 0:3: Als Maximilian Kolb den Puck vor das Tor lupfte, lenkte ihn Schlussmann Marcel Melichercik beim Rettungsversuch selbst ins Gehäuse.

Und es wurde noch bitterer: Tor für Ravensburg in Überzahl durch Matthieu Pompei (28.). Tor für Ravensburg in Unterzahl durch Daniel Pfaffengut (30.), nachdem Jace Hennig mal wieder ein Bully vor dem eigenen Tor verloren hatte. Tor für Ravensburg in Überzahl durch David Zucker (31.). In nicht einmal vier Minuten war das Spiel endgültig entschieden.

Rossi nahm Melichercik vom Eis und brachte den jungen Leon Hungerecker (32.), der keine weiteren Treffer kassierte. Toni Ritter war auffälligster Husky, belohnte seine Leistung mit einem Solo zum zwischenzeitlichen 1:3, das zumindest kurz Hoffnung auf die Wende aufkommen ließ.

Chance zur Rehabilitierung

Die wollen die Huskies heute Abend nutzen. „Wir haben gegen Ravensburg keine routinierten Entscheidungen getroffen, so wie wir das in fast allen Partien bis dahin gemacht haben“, analysierte Rossi am Mittwochabend. Zu häufig hätten seine Spieler versucht, etwas besonderes zu machen, statt einfach zu spielen.

Immerhin: „Die Zuschauer haben uns 60 Minuten lang unterstützt. Es war ein wichtiges Zeichen für die Jungs, dass die Fans da sind, auch wenn wir mal einen schlechten Tag haben“, betonte der Coach.

Heute nun besteht also die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Und das gegen eine Mannschaft, die in dieser Saison vor allem gegen hessische Klubs überzeugte: Die Roten Teufel aus Bad Nauheim bezwangen die Breisgauer 4:0, außerdem brachten sie den Löwen Frankfurt beim 3:1 deren bislang einzige Saisonniederlage bei.

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