Nach Lizenz-Entzug für Landshut: So geht es weiter

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Am Boden: Ex-Husky Kyle Doyle (links), der in der vergangenen Saison für den EV Landshut stürmte, und Huskies-Verteidiger Sven Valenti. Die Aufnahme entstand im fünften Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie der vergangenen Saison.

Kassel. Es war der Paukenschlag in der Deutschen Eishockey-Liga 2: Der EV Landshut, der in der vergangenen Saison die Kassel Huskies noch im Playoff-Viertelfinale bezwungen hatte, hat keine Lizenz für die neue Zweitliga-Saison erhalten.

„Den Verantwortlichen war die Situation spätestens seit Mitte Mai bekannt“, sagte DEL-2-Geschäftsführer Rene Rudorisch gegenüber dem Onlineportal der „Eishockeynews“. Medienberichten zufolge hat der EVL in den vergangenen beiden Geschäftsjahren Verluste im hohen sechsstelligen Bereich gemacht.

Während die Landshuter nun „den Rechtsweg komplett ausschöpfen“ wollen, um die Lizenz doch noch zu erhalten, bringen sich potenzielle Nachrücker in Position. Denn die DEL 2 soll wie geplant mit 14 Teams in die neue Saison starten.

Erster auf der Nachrückerliste ist Absteiger Heilbronn. Der Klub, der eigentlich für die Oberliga Süd geplant hat, prüft nun die Möglichkeit. Laut Heilbronner Stimme muss sich Geschäftsführer Atilla Eren bis Montag entscheiden. Zweiter im Bunde sind die Füchse Duisburg. Doch Vereinsboss Sebastian Uckermann hat bereits klargestellt: „Das Nachrücken ist für uns kein Thema. Wir spielen in der kommenden Saison in der Oberliga Nord.“

Vom EV Regensburg, der sich ebenfalls noch fristgerecht für die Teilnahme an der DEL 2 beworben hatten, heißt es, dass Nachrücken nur dann möglich wäre, wenn „kurzfristig ca. 700.000 Euro aus der Wirtschaft und der Politik aufgewendet werden.“

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