Kassels Eishockeyspieler sind gut gerüstet

Nach Materialausgabe: Für die Kassel Huskies beginnt nun die Eiszeit

Passt, wackelt und hat Luft: Die Huskies Mike Little, Lukas Koziol und Andy Reiss (von links) bei der Materialausgabe in den Katakomben der Eissporthalle. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Der Sommer macht Pause, die Huskies aber geben Gas: Bei den Kasseler Eishockey-Cracks beginnt am Wochenende die Eiszeit und am nächsten Dienstag schon die Vorbereitung auf die DEL2-Saison.

Die ersten Zeichen, dass die Cracks zurück sind in der Stadt: Ausgabe der Ausrüstung, medizinische Checks und Übergabe der Autos.

Das Programm

Schon seit Tagen haben die Huskies ein volles Programm. Die Verantwortlichen bereiten die Saison und den Wingas-Cup vom 8. bis 10. August vor, die Spieler sind viel unterwegs. „Wir hatten die Laktattests bei Prof. Dr. Hans Vater in Bad Wildungen und die kardiologische Untersuchung im Ambulanten Herzzentrum in Kassel bei Dr. Karl-Friedrich Appel“, erläutert Kapitän Manuel Klinge. „Bei uns kommt nur aufs Eis, wer gesund ist.“

Und dann steht in diesen Tagen auch die Materialausgabe auf dem Plan. Schlittschuhe und Schläger natürlich, außerdem Schutzausrüstung für Kopf, Hände, Schulter, Unterleib und Beine – Ex-Nationalspieler Wolfgang Kummer von der Firma Schanner hat viele, viele Kartons mitgebracht und berät in mehreren Etappen jeden einzelnen Spieler bei der Anprobe. Was nicht passt wird nachbestellt. Diesmal sind die Neuzugänge Lukas Koziol und Andy Reiss dabei, Rückkehrer Mike Little sowie Kapitän Klinge, Adriano Carciola, Toni Ritter und Thomas Merl.

Am Samstag dann trifft sich die neu formierte Truppe mit Trainer Rico Rossi und dessen Assistent Hugo Boisvert in der frisch gestrichenen Kabine zur ersten Teamsitzung.

Das Eis, die Halle

Es ist kühl in der Eissporthalle. Minus acht bis zehn Grad sind nötig in der Bodenplatte, dann kann allmählich Wasser aufgespritzt werden. Am Donnerstagabend ging’s los, und Trainer Rico Rossi hofft, „dass wir auf freiwilliger Basis vielleicht schon am Sonntag die ersten Schritte auf dem Eis machen können“.

Die Halle wurde in der Sommer grundgereinigt, nicht nur die Umkleiden, sondern beispielsweise auch die Dachsäulen wurden mit neuer Farbe aufgefrischt. „Wir haben eine ganze Menge Dinge erledigt, auch wenn die Besucher nicht alles auf den ersten Blick wahrnehmen werden“, sagt Geschäftsführer Joe Gibbs.

Die Spieler

Bis auf Braden Pimm sind schon alle Huskies im Lande. Der Stürmer hat das Wochenende noch frei bekommen wegen einer Hochzeit in der Familie, wird aber zum offiziellen Trainingsauftakt am Dienstag in Kassel erwartet.

Der erste Verletzte

Die Puckjäger sind noch nicht auf dem Eis, und doch haben sie schon einen Verletzten: Toni Ritter ist mit einem Gips am linken Arm zurückgekehrt. „Eine Kahnbeinoperation, Spätfolgen der letzten Saison“, sagt der Stürmer. Er hofft, dass nach einer erneuten Kontrolle am Montag oder Dienstag die Ärzte grünes Licht auch für seine Eiszeit geben. „Ich habe ohnehin jeden Tag daheim trainiert“, versichert Ritter. Für den Tag, wenn die Eiszeit beginnt.

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