Nach Sieg gegen Ravensburg ab 17.30 Uhr in Dresden

Huskies: Heute in Dresden Momentum nutzen

Im Zweikampf: Husky Lois Spitzner (links) und Ravensburgs Torschütze Olivier Hinse.
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Husky Lois Spitzner (links) und Ravensburgs Torschütze Olivier Hinse.

Nach Ravensburg ist vor Dresden: Für die Kassel Huskies geht es in der DEL2 am ungewohnten Samstagabend weiter: Ab 17.30 Uhr sind sie heute zu Gast in Dresden.

Vielleicht halten es die Kassel Huskies ja mit Max und Moritz. „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“, lässt Wilhelm Busch seine legendären Lausbuben ja sagen. Denn dem ersten Streich – dem 5:1 gegen Ravensburg am Donnerstagabend – könnte schon heute der zweite folgen. Nämlich in Dresden, wo der Tabellenführer der DEL2 ab 17.30 Uhr um die nächsten drei Punkte in nur 48 Stunden kämpft. Und schon weitere 48 Stunden später könnten die Huskies Streich Nummer drei folgen lassen – dann im Topspiel beim aktuellen Tabellenzweiten Freiburg.

Schlag auf Schlag, Zwischenspurt, Hetzjagd durch die Hauptrunde: Für die vielen Spiele in wenigen Tagen gibt es längst zahlreiche Umschreibungen. Und ein wenig diffiziler wird es dann noch, wenn verletzungsbedingte Ausfälle hinzukommen, im Fall der Huskies sind es derzeit zwei ganze Sturmreihen. Umso bemerkenswerter war deshalb der deutliche Sieg gegen die Towerstars.

Entsprechend zufrieden waren die Kasseler auch. In den Worten von Trainer Tim Kehler klang das so: „Wir haben alle 20 Spieler an Bord gehabt und vom Torwart, über die Verteidiger bis hin zum Sturm haben alle sehr gut gespielt. Das ganze Spiel war eine super Mannschaftsleistung.“ Ryon Moser, der zwei der fünf Treffer erzielte, sagte: „Wir wussten, dass einige einspringen mussten – und das haben wir getan.“

Und Lois Spitzner, der sich nach drei Spielen ohne Treffer wieder in die Torschützenliste eintrug, ergänzte: „Wir haben eine Riesentiefe im Kader. Klar tun uns die Ausfälle weh, aber bei uns kann jeder auf dem Eis stehen, jeder kann gegen die Besten der Liga spielen. Das hat uns über die Saison hin auch so stark gemacht.“

Dass die heutige Aufgabe bei den Eislöwen allerdings nicht zu unterschätzen ist, zeigt schon am Donnerstagabend der Blick auf den Liveticker: Während die Huskies früh auf Kurs waren, ging es beim Gastspiel der Dresdner in Bad Nauheim hoch her. Mal führte die eine, dann die andere Mannschaft. 7:7 stand es nach 60 Minuten, die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen zugunsten der Gastgeber. „Vielleicht haben die Dresdner ja schwere Beine“, scherzt Moser.

Allerdings weiß natürlich auch er, dass es kein Selbstläufer wird. Denn beim ersten Gastspiel in Dresden setzten sich die Huskies erst 4:3 nach Penaltyschießen durch. Aktuell belegen die Eislöwen Rang zwölf. Kehler warnt trotzdem: „Ihr Kader spiegelt nicht die Tabellenplatzierung wider. Sie sind groß und körperlich und zuhause viel stärker als auswärts.“ Zumindest die letzten beiden Heimspiele gewannen die Dresdner (3:2 gegen Crimmitschau, 4:3 gegen Kaufbeuren), kassierten aber unter anderem ein 2:5 und 3:4 in zwei Auswärtsspielen in Frankfurt und ein 6:9 in Freiburg.

Für die Huskies aber liegt der Fokus ohnehin auf ihnen selbst: „Wir haben noch zehn Spiele bis zu den Playoffs, wir müssen uns finden, gerade in den neuen Konstellationen. Und natürlich wollen wir die drei Punkte nach Hause holen“, sagt Spitzner. Und Moser schickt hinterher: „Wir haben durch den Sieg gegen Ravensburg ein kleines Momentum, das wir gern mitnehmen nach Dresden.“ Damit es klappt mit den nächsten Streich.

(Von Michaela Streuff)

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