Kassel Huskies haben einen neuen Trainer

Dean Fedorchuk stellt sich offiziell vor

Kassel. Sein Deutsch ist noch ein wenig eingerostet, das aber tut seiner Vorfreude auf die vor ihm liegende Arbeit keinen Abbruch: Dean Fedorchuk, der neue Cheftrainer der Kassel Huskies, hat sich am Donnerstagvormittag offiziell vorgestellt.

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"Es ist spannend, Teil des Neuen zu sein, das hier aufgebaut werden soll", sagte er. "Ich freue mich über die Chance, die mir Fabian Dahlem und Dennis Rossing hier bieten. Stéphane Richer hat einen fantastischen Job gemacht und daran möchte ich anknüpfen." Der Job als Cheftrainer, sein Vertrag läuft zunächst ein Jahr, ist sein erster in Deutschland. Sechs Jahre spielte Fedorchuk in der zweiten Liga für Neuwied, Bietigheim und Heilbronn, wechselte 2001 nach Dänemark. Dort trainierte und managte er in den vergangenen zwei Jahren die Odense Bulldogs.

Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt

Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt © HNA/Schachtschneider
Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
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Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt
Huskies-Trainer Dean Fedorchuk vorgestellt © HNA/Schachtschneider

„Nein, er ist definitiv nicht zu jung und unerfahren für die DEL“, richtete Dahlem auch gleich zu Beginn der Pressekonferenz in der Geschäftsstelle der Huskies klare Worte an die Skeptiker, die lieber einen erfahrenen Coach als Nachfolger Stéphane Richers in Kassel gesehen hätten. Dahlem verweist auf Larry Mitchell. Der Trainer der Augsburger Panther bekam wie Fedorchuk als junger unbekannter Trainer vor drei Jahren seine Chance. Und sein Erfolg spricht für sich: Gerade erst schlug sein Team in den Viertelfinal-Playoffs völlig überraschend den amtierenden Champion Berlin. „Warum nicht jetzt Larry Mitchell und in ein paar Jahren Dean Fedorchuk?“

Doch das ist Zukunftsmusik. Dahlems und Fedorchuks Hauptaugenmerk liegt derzeit darauf, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen – auch wenn die Lizenz für die neue Spielzeit noch nicht erteilt ist. Erst sollen noch Deutsche geholt werden, dann Ausländer. „Kassel ist eine Eishockey-Stadt. Wir wollen ein Team aufbauen, einen Stil etablieren, auf den die Menschen hier stolz sein können“, erklärte der neue Cheftrainer . Und formulierte auch gleich ganz selbstbewusst ein Ziel: „Wir wollen im Kampf um die Playoffs ein Wörtchen mitreden.“

Diese Maxime diktiert auch die kommenden Wochen. Gestern Abend lernte Fedorchuk erstmals die Spieler kennen, die noch nicht in die nordamerikanische Heimat abgereist sind. „Ich kenne ihre Spielweise mittlerweise fast im Schlaf, so viele Videos habe ich schon von ihnen gesehehen“, scherzte er im Vorfeld des Treffens. Am Wochenende geht’s mit Ehefrau Dana, Sohn Y.A. (neun Jahre) und den beiden Töchtern Daphne (7) und Naija (6) zurück nach Odense. Abschiedsfeiern stehen an.

Doch bereits in der kommenden Woche kehrt die Familie wieder nach Kassel zurück. Zu dem Klub, über den der neue Trainer sagt: „Ich fühle mich schon ganz wie ein Husky.“

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