Am Freitag gegen Heilbronn

Neue Zugkraft für die Huskies: Lok bald deutschlandweit unterwegs

Am Zug: Im Hintergrund (von links) Maskottchen Herkules und die Huskies Thomas Merl und Markus Keller. Vorn, von links: Matthias Henke (Henschel), Joe Gibbs (Huskies-Manager), Sebastian Engels, Edmund Schlummer und Bernd Vogel (Geofennel). Foto: Schachtschneider

Kassel. Die Huskies sind wieder am Zug: zweimal auf dem Eis und einmal auf einem eher untypischen Untergrund. Freitag empfangen sie zunächst DEL2-Schlusslicht Heilbronner Falken.

Los geht es um 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle. Am Sonntag müssen sie dann beim aktuellen Zweiten SC Riessersee ran.

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Die Fahrt legen die Kasseler im Mannschaftsbus zurück und nicht mit jenem Fahrzeug, das zukünftig wieder ein Hingucker auf den Bahnstrecken der Republik sein dürfte: die Huskies-Lok der TX Logistik, die derzeit zur Rundumerneuerung im Kasseler Bombadier-Werk ist und bald mit den Konterfeis von Kapitän Manuel Klinge, Sven Valenti, Thomas Merl, Braden Pimm sowie Markus Keller – Motive von HNA-Fotograf Dieter Schachtschneider – über die Gleise rollt. Ermöglicht wurde die Folie durch die Sponsoren Geo Fennel Lasermesstechnik, Henschel Antriebstechnik und Schlummer Management Consulting. „Ein starkes Teil, oder?“, schwärmt Huskies-Cheftrainer Rico Rossi.

Eine Lokomotive für die Huskies – und wir blicken vor dem vierten Spieltagswochenende in der DEL 2 auf die Spieler, die bislang Lokomotiven im Team der Huskies sind.

Torhüter Markus Keller: „Er hat am vergangenen Wochenende gezeigt, was in ihm steckt. Er ist ein starker Rückhalt, um den wir eine Mannschaft bauen können“, sagt Rossi. Keller hat nicht nur beim Entschärfen von Penaltys überzeugt, sondern auch mit seiner Ruhe.

• Verteidiger Sören Sturm: Kann das, was sonst nur Sven Valenti konnte: gefährlich von der Blauen Linie schießen. Ist mit einem Tor und drei Vorlagen in sechs Spielen der Top-Verteidiger in den Reihen der Huskies. „Sören hat eine gute Offensiv-Qualität und ist sehr konzentriert in der Defensive. Er kann auch gut in Überzahl spielen. Unsere Taktik ist neu für ihn. Er muss noch verinnerlichen, wie wir von Defensive auf Offensive umschalten“, sagt Rossi.

Stürmer Braden Pimm: Der Kanadier trägt den Goldenen Helm des Topscorers. Seine Ausbeute bislang: drei Tore, vier Vorlagen. Rossi: „Wir wissen, was er kann. Allerdings muss er noch mehr Konstanz in seine Leistung bringen. Es ist seine erste Station in Europa. Für ihn ist die Bedeutung, die die Ausländer hier haben, noch neu.“

Taylor Carnevale:  Der kanadische Center kommt immer besser in Schwung. Glänzt als Vorbereiter (fünf Assists). Rossi ist zufrieden. „Er zeigt genau das, was ich vor Saisonbeginn gesagt habe. Wenn er gesund ist, ist er ein guter Griff. Wir sind sehr gut im Powerplay. Daran hat Taylor großen Anteil.“

Jamie MacQueen: „Er hat Biss im Spiel. Er will immer die Scheibe haben und erwartet die gleiche Einstellung von seinen Mitspielern“, sagt Rossi. Besondere Herausforderung für den kanadischen Angreifer an diesem Wochenende: Die Geburt seines Kindes steht bevor.

Jean-Michel Daoust: Der Erfahrenste der vier Ausländer ist als Führungsspieler gefordert. „Er ist wichtig, um Taylor und Braden zu unterstützen“, erklärt Rossi. „Er kann in allen Bereichen sehr gut spielen, aber auch er muss noch mehr zeigen.“

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