Blick über den Tellerrand

Neues Eishockeymagazin „Dump & Chase“ erzählt Geschichten von NHL bis Hobbyliga

So sieht es aus: Das Cover des neuen Eishockeymagazins „Dump  & Chase“, das ab 4. Januar im Handel erhältlich ist.

Fußballfans lesen 11Freunde, Handballfans "Handball Inside": Magazine, die sich mit den Geschichten rund um ihren Sport beschäftigen. Nur für Eishockeyfans hat es so etwas bisher  nicht gegeben.

Bislang. Denn nun erscheint mit „Dump & Chase“, ein neues Eishockeymagazin, das diese Lücke auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt schließt. Wir stellen es vor:

Die Idee

Wurde vor gut elf Monaten geboren, als sich drei Eishockeyfans in einem Frankfurter Burgerladen entschieden, ein Eishockeymagazin ins Leben zu rufen. Denn: „Eishockey ist im Zeitschriftenregal nicht vorhanden. Das wollen wir ändern“, schreiben die drei Herausgeber Matthias Scholze, Stefan Kipple und Jan Langela im Vorwort der ersten Ausgabe.

Scholze, der von 2003 bis 2018 für die Löwen Frankfurt gearbeitet hat, wird konkreter und sagt: „Wir erzählen auf 100 Seiten die Geschichten, die es nicht im Spielbericht gibt. Es geht um Hintergründe, Personen, viel Kultiges. Wir werfen Blicke in die Historie, aber auch in die Zukunft.“

Der Inhalt

Die erste Titelstory beispielsweise begleitet Nationalspieler Dominik Kahun, der bei den Chicago Blackhawks seinen NHL-Traum lebt. Es gibt Lesestücke über Eishockey an exotischen Orten, über einen Stoff, der in kaum einer Kabine fehlt und einen Stadioncheck. Dazu viele kleinere launige Rubriken.

„In Ausgabe zwei werden wir einen Blick aufs Frauen-Eishockey werfen, die Situation in vielen Stadien unter die Lupe nehmen, denn da gibt es nicht nur Gutes zu erzählen. Viele Standorte kämpfen um ihre Existenz. Es wird immer ein Blick über den Tellerand sein. Kurzum: Von der NHL bis in die Bayernliga interessiert uns alles“, sagt Scholze.

Der Name

Klingt für deutsche Ohren erst einmal ungewöhnlich. Frei übersetzt bedeutet dump and chase so viel wie tief stehen und hinterherjagen.

„Jeder der sich auskennt mit kanadischem Eishockey, der weiß, wenn nichts mehr geht, wird „dump and chase“ gespielt. Es ist ein sehr rauer Begriff. Aber wir wollten bewusst einen eher verrückten Titel nehmen“, erklärt Scholze. „Strafzeit oder Bullypunkt wären uns zu langweilig gewesen. Wir wollen ja auch ein bisschen provozieren.“

Die Zielgruppe

Eishockeyfans. Aber auch Spieler haben sich das Magazin schon zugelegt, wie beispielsweise Marco Müller, Verteidiger der Kassel Huskies. „Unsere Geschichten begeistern grundsätzlich die ganze Szene. Wir glauben, dass die meisten Fans natürlich für ihren Klub schwärmen. Aber wir sind im Eishockey ja auch eine große Familie und halten zusammen. Wir wollen die Geschichten der gesamten Familie erzählen.“

Die Erscheinungsweise

Online ist das Magazin bereits erhältlich über die Homepage, ab Freitag, 4. Januar, zum Preis von 7,90 Euro dann bundesweit auch im Handel. „Dump & Chase“ erscheint sechsmal pro Jahr, zunächst in einer Auflage von 10.000 Stück. Über die Homepage kann auch ein Abo abgeschlossen werden: www.dump-and-chase.com

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.