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Kassel Huskies vor den Pre-Playoffs: Das sagen Trainer und Spieler über Crimmitschau

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Von: Michaela Streuff

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Setzt zum Schuss an: Huskies-Kapitän Alex Heinrich (links) in einem Hauptrundenspiel gegen Crimmitschaus Ex-Husky Patrick Klöpper. © Andreas Fischer

Die Hauptrunde der DEL2 hat für die Huskies ein glimpfliches Ende genommen: Nun blicken Spieler und Trainer auf das Duell in den Pre-Playoffs gegen Crimmitschau.

Dank eines überzeugenden 3:2-Erfolgs gegen Topklub Weißwasser sind die Huskies am letzten Spieltag noch auf Platz sieben geklettert und treffen nun in den Pre-Playoffs auf Crimmitschau. „Die Lausitzer Füchse haben das Beste aus uns herausgeholt, diese Partie war Werbung für DEL2-Eishockey“, schwärmte Huskies-Trainer Tim Kehler, der aber noch am gleichen Abend den Blick voraus richtete auf die nächste Aufgabe.

Sollten die Kasseler die Serie gegen die Sachsen auf zwei Siege für sich entscheiden, könnte es im Playoff-Viertelfinale ein Wiedersehen mit Hugo Boisvert und den Bietigheim Steelers geben. Aber das ist Zukunftsmusik.

Erst einmal rücken jetzt die Eispiraten in den Fokus. Am Freitag starten die Huskies mit einem Heimspiel (19.30 Uhr) in die kurze Serie. Sonntags geht’s nach Crimmitschau (17 Uhr). Sollte eine dritte Partie nötig sein, findet diese am Dienstag, 12. März, wieder in Kassel statt (19.30).

Und das sagen die Huskies und ein Ex-Husky auf Seiten des Gegners zum Duell.

Tim Kehler, Trainer der Huskies: „Wir haben einen sehr guten Gegner bekommen, einen, der am Freitag ebenfalls noch Weißwasser geschlagen hat. Die Crimmitschauer haben drei gefährliche Sturmreihen, einige der besten Offensiv-Spieler der Liga. Rob Flick beispielsweise ist ein großer, dynamischer, schneller Angreifer, der schwer zu halten ist. Sie sind wahrscheinlich das größte Team in der Liga und nicht einfach zu spielen. Wir haben das zuletzt in eigener Halle beim 4:8 zu spüren bekommen. Auch wenn sie drei von vier Spielen gegen uns gewonnen haben, beim 5:1 dort haben wir wiederum sehr gut gespielt.

Es beginnt jetzt eine neue Saison. Ich bin mir sicher, es wird eine aufregende Serie. Beim „best of three“ hast du keine Zeit, Dinge auszuprobieren, du musst von Beginn an da sein. Die Fans in Kassel werden großartiges Eishockey sehen.

Michi Christ, Huskies-Stürmer: Die Aufgabe ist machbar, wenn wir geschlossen als Mannschaft auftreten. Und nach der Leistung gegen Weißwasser brauchen wir uns nicht zu verstecken. Die Saison bislang war durchwachsen. Uns ist eine Riesenlast von den Schultern gefallen, als wir wussten, dass wir sicher in den Pre-Playoffs sind. Es gibt in Kassel immer viel Druck, das wird häufig unterschätzt. Was ich auch sagen muss: Die Zuschauer waren am Sonntag ein entscheidender Faktor. Wir Spieler haben sofort gemerkt, dass die Fans richtig Bock hatten. Das war toll. Und das wünschen wir uns auch für Freitag. Es funktioniert nur zusammen! Und jetzt geht’s wieder von vorn los.“

Marco Müller, Huskies-Verteidiger: „Wir alle waren enttäuscht über den Saisonverlauf. Wir waren ziemlich erleichtert, dass wir nicht in die Playdowns müssen. Nun freuen wir uns auf Crimmitschau, ein Gegner, der uns alles abverlangen wird. Die Eispiraten haben nicht ohne Grund einige Topscorer in ihren Reihen. Der Heimvorteil ist wichtig. Jetzt können wir befreit aufspielen. Mir wäre es am liebsten, wenn wir den Sack in zwei Spielen zumachen würden.“

Patrick Klöpper, Ex-Husky, nun Eispirat, hat nach einem Check im letzten Spiel in Kassel einen Kieferbruch erlitten, die Saison ist wohl beendet. Er pflegt weiter enge Drähte nach Kassel: „Ich freue mich über das Duell und bin überzeugt, dass wir das packen. Die Huskies haben uns in der Hauptrunde gut gelegen. Ich hätte Kassel gern ein Bein gestellt und gezeigt, dass es ein Fehler war, mich gehen zu lassen.“

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