Huskies spielen Freitag in Hamm

Erste Einsätze für Loboda und Wiecki?

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So sehen sie im Trikot der Kassel Huskies aus: Die Neuzugänge Jan Loboda (links) und Jakub Wiecki (rechts) nehmen bereits am Training in der Eissporthalle teil.

Kassel. Sechs Spiele noch. Drei Wochenenden in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West. Für die Kassel Huskies ist das Ziel klar definiert: Sie wollen den Platz an der Tabellenspitze, den sie am Sonntag von den Löwen Frankfurt zurückeroberten, verteidigen.

Denn der Endrunden-Endspurt ist mit Blick auf die gesamte Saison nur ein Zwischenspurt, schließt sich an die Gruppenphase doch die nächste Etappe an, die da heißt: Oberliga-Endrunde. Platz eins würde die Aussicht auf eine leichtere Gruppe bringen.

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Vor den Partien am Freitag um 20 Uhr bei den Hammer Eisbären und am Sonntag gegen die Moskitos Essen (18.30 Uhr, Eissporthalle Kassel) gibt es für Trainer Uli Egen dann auch keine Frage: „Das sind zwei Pflichtsiege.“ Trotzdem sagt Egen auch: „In Hamm wird es nicht leicht. Ohne dass ich richtig erklären kann, warum: Deren Spielweise liegt uns nicht.“ Im Hinspiel gab es ein wenig überzeugendes 6:2, die Partien der Hauptrunde endeten 5:3 und 5:1 für die Huskies. Am vergangenen Freitag knüpften die Eisbären Bad Nauheim einen Punkt ab.

Die Huskies und ihr Trainer sind also gewarnt. Die Mannschaft reist aber ohne Personalprobleme nach Hamm. Die Grippewelle ist abgeebt, nur Michi Christ ist noch krank, Die beiden angeschlagenen Stürmer Manuel Klinge und Danny Albrecht haben bereits voll mittrainiert. Und dann sind da ja auch die Neuen, Jan Loboda und Jakub Wiecki, denen Egen erste Einsätze in Aussicht stellt. Denn: „Ich möchte ja auch sehen, wie sich beide im Spiel anstellen.“ Im Falle von Verteidiger Loboda würde das bedeuten: Weil er als dritter Ausländer verpflichtet ist, müssten entweder Brad Snetsinger oder Kyle Doyle aussetzen.

Kündigungen erhalten

Egen hat also die Qual der Wahl. Was ihn aber kaum quälen wird. Recht gelassen sieht er auch die Kündigung zum 1. Mai, die der Trainer am Donnerstag ebenso erhielt wie alle Spieler mit Verträgen über die Saison hinaus.

KEBG-Geschäftsführer Stefan Traut hatte diesen Schritt wegen der unsicheren Zukunft der Eishalle gegenüber unserer Zeitung bereits angekündigt – als Vorsichtsmaßnahme. Am Donnerstagabend erläuterte er ihn auch der Mannschaft. Egen erklärte: „Ich verstehe, dass ihm keine Wahl bleibt. Vor allem die Spieler machen sich aber natürlich Sorgen.“

Von Frank Ziemke

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