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Huskies gegen Ice Tigers: Noch einmal mit Geddes?

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Bekommt er einen Platz im Flugzeug, ist er am Samstag dabei: Paul Geddes. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Drei Spiele noch. Dann kann die Hessenliga für die Kassel Huskies Geschichte sein, dann soll endlich über den Aufstieg gejubelt werden – sofern sich die ungeschlagenen Schlittenhunde nicht noch einen unerwarteten Ausrutscher erlauben. Die schwierigste der ausstehenden Aufgaben wartet am Samstag:

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Dann treten die Ice Tigers aus Wiesbaden, nach zwei Pleiten gegen Mainz derzeit Tabellendritter, in der Kasseler Eissporthalle an. Erstes Bully ist um 18.30 Uhr.

„Wir haben viel gehört und viel über Wiesbaden gelesen, es könnte ein knappes Spiel werden. Wir hatten die Tigers von Anfang an auf der Rechnung“, warnt Huskies-Trainer Milan Mokros. Er versucht auch weiterhin, das Thema Aufstieg auszuklammern. Sein Credo: Darüber kann man sich Gedanken machen, wenn es denn tatsächlich soweit ist.

Motivationsprobleme im Team gibt’s keine. Wie schon vor dem souveränen 11:0-Erfolg gegen Mainz sind die Spieler heiß. „Sie sind hungrig“, erzählt Mokros. Nach einer Auszeit über die Faschingstage stand Donnerstagabend das Abschlusstraining an, am Freitag gehen die Torhüter noch einmal aufs Eis. Und möglicherweise auch einer, der gern noch einmal das Trikot der Huskies überstreifen und helfen möchte, den Aufstieg fix zu machen: Paul Geddes. Jason Meyer und Josef Reznicek sind verhindert.

„Wir gehen zu 75 Prozent davon aus, dass Paul am Samstag dabei sein wird“, sagt Mokros. Am Willen des 46-jährigen Kanadiers, der bereits gegen Mainz dabei, war, liegt es nicht. Er würde den anstrengenden dreitätigen Kurztrip über den Atlantik auf sich nehmen, wenn er kurzfristig einen Platz im Flugzeug bekommt. „Wir würden uns natürlich freuen, ihn noch einmal zu sehen“, sagt Mokros. Allen voran Oldie Shane Tarves, der am Samstag als einziger der alten Hasen zum Kader gehört.

Chance für die Jungen

Kapitän Matthias Kolodziejczak fällt nach seinem Fußbruch aus. Ihn vertritt erneut Dennis Klinge als Spielführer. Sascha Schardt und Manuel Six haben eine Auszeit genommen, Ralf Hartfuß ist beruflich verhindert. Nicht nur deshalb setzt Mokros also auf die ganz Jungen im Team: „Der ’92-Jahrgang bekommt seine Chance“, sagt er und vertraut damit auf Maximilian Vater, Maximilian Röllig und Dave-Marvin Rauthe. Im Tor steht wie zuletzt Julian Meyer, dahinter darf Sajoscha Messing auf Eiszeit hoffen.

• Tickets: Sitz- und Stehplatzkarten für das Spiel sind noch in ausreichender Anzahl im Sportshop an der Kasseler Eissporthalle sowie an der Abendkasse erhältlich, teilten die Huskies gestern mit.

Von Michaela Streuff

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