Die Huskies-Neuzugänge (1):Er spielt jetzt ausschließlich für Kassel

Tim Lucca Krüger ist endlich richtig angekommen bei den Huskies

Trägt jetzt nur noch das Huskies-Trikot: Tim Lucca Krüger kam in den vergangenen Jahren immer wieder für Oberligisten zum Einsatz.
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Trägt jetzt nur noch das Huskies-Trikot: Tim Lucca Krüger kam in den vergangenen Jahren immer wieder für Oberligisten zum Einsatz.

Dieser Neuzugang ist eigentlich gar kein richtiger Neuer: Tim Lucca Krüger, gebürtiger Kasseler, zählt in der kommenden Saison aber endlich wieder zum Kader des Zweitligisten.

Kassel – Jetzt ist er endgültig angekommen: Tim Lucca Krüger, vergangene Saison noch als Förderlizenzspieler mit einem Vertrag bei Oberligist Herforder EV ausgestattet und nur in wenigen Partien für die Kassel Huskies auf dem Eis, gehört in dieser Spielzeit wieder fest zum Kader des Eishockey-Zweitligisten.

„Das habe ich nicht unbedingt erwartet, weil ich es auch in vergangenen Saison schon schwer hatte, in der Oberliga einen Vertrag zu erhalten. Dass es jetzt bei meinem Heimatverein geklappt hat, ist natürlich super für mich“, sagt Krüger, der von seinen Mitspielern nur „Lucci“ genannt wird.

Letzte Saison hat er sich empfohlen

Der 23-Jährige hat das Eishockeyspielen in Kassel gelernt, verbrachte die gesamte Juniorenzeit in der Eishockey-Jugend. 2016 kam er beim 3:2-Derbysieg in Frankfurt zu seinem ersten DEL2-Einsatz. Danach pendelte er per Förderlizenz zwischen Kassel, den Harzer Falken, den Füchsen Duisburg und zuletzt dem Herforder EV. Bei dem westfälischen Oberligisten traf er in 42 Spielen 15-mal, gab 22 Vorlagen. Für die Huskies machte er in der abgelaufenen Spielzeit in 13 Spielen drei Tore – seine ersten in der DEL2.

„Ich bin nach meiner Jugendzeit immer wieder aus Kassel weg, um mich weiterzuentwickeln und Eiszeit zu bekommen. Jetzt bin ich gereift und will zeigen, dass ich ein guter DEL2-Spieler sein kann“, sagt der Stürmer.

Entweder, oder?

Acht Entweder-Oder-Fragen an Tim Lucca Krüger:

- Pizza oder Nudeln? Pizza. Nudeln gab’s zuletzt oft.

- Hund oder Katze? Hund.

- Sommer oder Winter? Winter.

- Telefonieren oder Schreiben? Telefonieren.

- Harry Potter oder Herr der Ringe? Beides gut. Dann aber Harry Potter.

- Doku oder Trash-TV? Doku.

- Tore schießen oder Tore verhindern? Tore schießen.

- Chaotisch oder ordentlich? Eher Chaotisch.

Krügers großer Vorteil: Er kennt das Umfeld des Vereins, hat einen guten Draht zum Trainer. Viele Spieler aus der vergangenen Saison sind geblieben – die Eingewöhnung fällt leicht. „Die Truppe ist super, das passt. Wir verstehen uns alle gut“, sagt Krüger, der die Meisterschaft als Ziel ausgibt: „Das sollte immer unser Anspruch sein.“ Der Kader sei nicht fürs Mittelmaß zusammengestellt, die Mannschaft nicht schlechter als in der abgelaufenen Spielzeit.

Wenn Krüger nicht auf dem Eis steht, nutzt er die Zeit vor allem, um mit Familie und Freunden Zeit zu verbringen. In der Sommerpause ging’s mit der Freundin nach Griechenland, auch ein paar Tage in Bayern standen auf dem Programm – Kopf frei bekommen, Akkus wieder aufladen.

Krüger weiß, dass er als Rückkehrer ein besonderer Neuzugang ist. „Den Stadtführer musste ich für die anderen Neuen noch nicht machen, nur ab und zu fragt jemand, wo man einen Kaffee trinken kann“, erzählt er. Für Krüger selbst gebe es nichts Schönere, als für seinen Heimatverein zu spielen: „Kassel war für mich immer der Fixpunkt. Hier leben meine Familie und Freunde. Jetzt bin ich endlich angekommen.“

Steckbrief

Tim Lucca Krüger wurde am 14. April 1998 in Kassel geboren. Der Stürmer begann seine Karriere in der Nachwuchsabteilung der Huskies, spielt seit dieser Saison fest für die erste Mannschaft. Krüger trägt bei den Huskies die Rückennummer 72.

Von Pascal Spindler

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