HNA-Kommentar

Olympia-Teilnahme von Husky James Wisniewski: Wie im Märchen

Es gibt sie also doch, diese Träume, für deren Erfüllung auch Topsportler besondere Wege gehen. HNA-Sportredakteur Gerald Schaumburg kommentiert die Olympia-Nominierung von Husky James Wisniewski.

Junioren-Weltmeister U18 und U20, zehn spektakuläre NHL-Jahre, die 2015 nach 576 Spielen jäh und auch seelisch schmerzhaft mit einem Kreuzbandriss endeten. James Wisniewski hat als Sportler viel mehr erreicht, viel mehr als fast allen anderen vergönnt ist. Und dennoch: Der große Traum von einer Olympia-Teilnahme blieb ihm verwehrt.

Da liest es sich wie ein Märchen der Brüder Grimm, dass sein Weg nach Pyeongchang nun ausgerechnet über den Umweg Kassel und die zweite deutsche Liga geführt hat. Aber: Hier hat er sich Selbstvertrauen geholt und, kaum zu glauben, auch ins Visier der US-Teamverantwortlichen gespielt. Hier ist der charismatische Wisniewski die Nummer eins. Aber hier wird er auch ein großes Loch hinterlassen. Es wird spannend sein zu verfolgen, wie (und ob) seine Kasseler Kollegen das wohl kompensieren werden.

Bis dahin aber darf sich die nordhessische Fangemeinde freuen – auf noch vier Heimspiele mit „Wiz“, dem glücklichen Träumer.

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