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Platz für Spekulationen: Bei den Huskies sind viele Namen im Gespräch

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Von: Gerald Schaumburg, Michaela Streuff

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Tobias Schwab

Kassel. Der Aufstieg in die Eishockey-Regionalliga ist nur noch Formsache. So langsam kommen nun Fragen auf: Wie geht es weiter bei den Kassel Huskies? Mit welchen Spielern treten die Schlittenhunde den Weg in die Viertklassigkeit an? Wer stößt möglicherweise zum Team hinzu?

Trainer Milan Mokros und Marc Berghöfer, Chef der Eishockey-Jugend Kassel (EJK), halten sich bedeckt. Erst die Meisterschaft holen, dann beginnen die Planungen, lautet ihr Credo. Zu hören war lediglich: Ein Großteil des aktuellen Kaders soll zusammenbleiben.

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Es bleibt also Raum für Spekulationen. Fest steht: Im Team sollen weiterhin regionale Identifikationsfiguren auflaufen. Ein Name, der dabei immer wieder fällt, ist Sven Valenti. Der gebürtige Freiburger spielte von 2001 bis 2007 für die Kassel Huskies. Aktuell trägt der derzeit verletzte Flügelstürmer das Trikot von Zweitliga-Schlusslicht Lausitzer Füchse.

Und was sagt er zum Thema Kassel Huskies? Er reagiert zurückhaltend. „Darüber habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht“, sagt er. Schließlich laufe sein Vertrag bei den Füchsen noch bis 2012. „Wenn wir die Klasse halten, bleibe ich dort.“ Und wenn nicht? „So weit habe ich noch nicht gedacht“, sagt er. Fakt ist jedoch: Valenti hat beste Kontakte nach Nordhessen. Seine Familie lebt in Kassel, Sohn Yannik spielt bei der EJK. Klar, dass der 35-Jährige regelmäßig auch die Verantwortlichen der Kasseler trifft. Beim Sieg der Schlittenhunde gegen Mainz war er in der Eissporthalle dabei. „Die Stimmung war grandios. Die Huskies sind in dieser Liga unterfordert“, sagt er.

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Auf der Wunschliste vieler Fans stehen weitere Namen ehemaliger Schlittenhunde: Tobias Schwab (25) und Semen Glusanok (23) beispielsweise. Schwab spielte von 2006 bis 2008, in der zweiten Saison gemeinsam mit dem Deutsch-Russen, für die Huskies in der Bundesliga, derzeit geht er für die Roten Teufel Bad Nauheim in der Oberliga auf Torejagd. Glusanok spielt für in der gleichen Klasse für den EC Bad Nauheim.

Ebenfalls gehandelt wird Hannes Kalb. Der 24-Jährige würde gut in Mokros’ Teamprofil passen. Kalb stand als vierjähriger Knirps erstmals in der Kasseler Eissporthalle auf dem Eis, durchlief alle Nachwuchsteams der EJK. 2008 ging er nach Lauterbach, später nach Bad Kissingen. Dort spielte er zuletzt unter anderem mit Alexander und Stefan Heinrich zusammen. Die gehen ja schon wieder für die Huskies aufs Eis. Und Kalb? „Ich könnte es mir durchaus vorstellen“, sagt er. Mehr aber auch nicht.

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